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Trotz Uhrengate und Fan-Kritik: Schweinsteiger bleibt ARD-Experte bis zur WM 2022

Bastian Schweinsteiger
Foto: imago images

Der ehemalige Bayern-Profi Bastian Schweinsteiger bleibt weiterhin TV-Experte für die ARD. Wie der Sender am Freitag bekannt gab, wird die Zusammenarbeit mit dem 36-jährigen planmäßig bis zur Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar fortgeführt. Schweinsteiger stand zuletzt stark in der Kritik.



Schweinsteiger wurde während der Fußball-Europameisterschaft immer wieder für seine sehr „oberflächlichen Analysen“ kritisiert. Zu allem Überfluss sorgte der Weltmeister von 2014 mit einer vermeintlichen Schleichwerbung für einen Uhrenhersteller während eines EM-Spiels für Aufregung.

Trotz der eher durchwachsenen Zusammenarbeit hält die ARD weiterhin an Schweinsteiger als TV-Experten fest. Im Rahmen einer Pressemitteilung erklärte der Sender am Freitag, dass es ein „umfangreiches Gespräch“ mit Schweinsteiger gab. Demnach habe dieser erklärt, dass „es ihm leid tue, dass durch seine Social-Media-Aktivitäten während der Halbzeit-Pause der Übertragung vom Viertelfinal-Spiel England – Ukraine im Ersten der Eindruck entstanden ist, er vermische seine Tätigkeit als ARD-Experte mit Werbung für Sponsoren. Dies sei so von ihm nicht beabsichtigt gewesen“.

„Vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit wird fortgesetzt“

Abschließend betonte die ARD, dass man die „vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit fortsetzen wird.“ Damit wird Schweinsteiger auch bei der WM 2022 in Katar für die ARD als Experte im Einsatz sein. Der öffentlich-rechtliche Sender und der Ex-Profi hatten sich 2019 auf eine Zusammenarbeit bis Ende 2022 verständigt.