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Neuer Rechtsverteidiger: Bedienen sich die Bayern beim FC Barcelona?

Sergi Roberto
Foto: imago images

Auf der Suche nach einem neuen Rechtsverteidiger ist der FC Bayern allen Anschein nach in der spanischen La Liga geworden. Aktuellen Medienberichten zufolge möchten sich die Münchner beim FC Barcelona bedienen.



Die Rechtsverteidiger-Position gehört zweifelsfrei zu den größten Baustellen im aktuellen Bayern-Kader. Der FCB wird schon seit knapp 1,5 Jahren mit zahlreichen Außenverteidigern in Verbindung gebracht. Auch zuletzt wurden Namen wie Denzel Dumfries oder Achraf Hakimi an der Säbener Straße gehandelt. Bedingt durch das knappe Corona-Transfer-Budget können sich die Bayern derzeit jedoch keinen Top-Rechtsverteidiger leisten. Aktuellen Meldungen zufolge denkt man jedoch über ein Leihgeschäft nach.

Dest, Roberto oder Emerson: Bayern erkundigt sich bei Barca

Während die Bayern hinten rechts unterbesetzt sind, hat der FC Barcelona mit Sergino Dest, Sergio Roberto und Emerson auf dieser Position echte Luxusprobleme. Wie Gerard Romero vom katalanischen Radio-Sender „RAC1“ berichtet, haben die Münchner sich bei Barca erkundigt, inwiefern einer dieser drei Spieler diesen Sommer für ein Leihe zur Verfügung steht.

Kurios: Im Vorjahr waren die Bayern bereits am US-Amerikaner Dest dran, zogen im Wettbuhlen mit Barca jedoch den Kürzeren. Nun könnte der 20-jährgie über Umwege doch noch in München landen.

Der 22-jährige Emerson Royal wechselte 2019 aus seiner brasilianischen Heimat zum spanischen Top-Klub, war zuletzt jedoch zwei Jahre an Betis Sevilla ausgeliehen und kehrte erst vor kurzem zur Blaugrana zurück. Sergio Roberto wäre mit 29 Jahren indes die deutlich erfahrenere Option. Der 10-fache spanische Nationalspieler ist ein Barca-Eigengewächs und hat 2013 den Sprung zu den Profis geschafft.

Barcelona steht nach wie vor unter starken finanziellen Druck und muss vor allem in Sachen Gehalt Einsparungen vornehmen. Eine Leihe scheint daher möglich zu sein. Die spannende Frage ist jedoch: Welchen dieser drei Spieler man bereit wäre nach München zu schicken. Schließlich würde man damit einen direkten Konkurrenten verstärken.