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Zahavi „droht“ den Bayern mit einem ablösefreien Coman-Abschied in 2023

Kingsley Coman
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Die Vertragsgespräche zwischen dem FC Bayern und Kingsley Coman spitzen sich immer weiter zu. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge herrscht nach wie vor keine Einigung beim Thema Gehalt. Mit Blick auf die kolportierte Differenz zwischen dem was der FCB anbietet und was der 25-jährige Franzose fordert, ist es schwer vorstellbar, dass es noch zu einer Einigung kommen wird. Aktuellen Meldungen zufolge droht den Münchner am Ende erneut ein ablösefreier Abschied eines Leistungsträgers.



Wie die „Sport BILD“ in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, fordert Coman ein Jahressalär von 12 Mio. Euro netto. Dem Vernehmen nach verdient der Franzose diese Summe derzeit brutto. Heißt im Klartext: Der Linksaußen möchte eine Verdopplung seines Gehalts für die Unterschrift unter einen neuen Arbeitsvertrag.

Sitzt Coman seinen Vertrag beim FCB aus?

Laut dem Blatt sind die Bayern nicht gewillt diese Forderung zu erfüllen. Zum einem befindet man sich nach wie vor in einer wirtschaftlich angespannten Situation, zum anderen haben die FCB-Bosse ein Gehaltsobergrenze von 20 Mio. Euro festgelegt. Wie ernst die Münchner diese Grenze nehmen hat man zuletzt bei David Alaba gesehen, der Gerüchten zufolge mit 19 Mio. Euro pro Jahr nicht zufrieden war und diesen Sommer bei Real Madrid angeheuert hat.

Ein ähnliches Szenario könnte sich 2023 bei Coman wiederholen. Besonders bitter: Wie bei Alaba scheint Pini Zahavi die treibende Kraft hinter einem ablösefreien Abschied von der Säbener Straße zu sein. Der Israeli ist seit kurzem Teil des Berater-Teams von Coman und hat eine klare Position: Sollten die Bayern nicht bereit sein Coman zum Topverdiener zu machen, verlässt der Franzose die Münchner im Sommer 2023 nach Auslaufen seines Vertrags.

Kommt es zum Notverkauf im Sommer 2022

Zahavi sondiert bereits den englischen Markt für Coman auf der Suche nach einem Verein der gewillt ist seine Gehaltsvorstellungen zu erfüllen. Die Liste an potenziellen Interessenten ist lang, vor allem der FC Chelsea wird immer wieder ins Spiel gebracht. Klar ist: Als ablösefreier Spieler im besten Fußballer Alter wird Coman sicherlich einen Klub finden, der ihm seine Gehaltswünsche erfüllt.

Die Bayern wollen einen zweiten Fall wie bei Alaba um jeden Preis verhindern. Sollten auch die Vertragsgespräche mit Coman platzen, wird es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit im Sommer 2022 zu einem „Notverkauf“ kommen, damit man wenigstens noch eine Ablöse erhält.