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Bahnt sich doch noch ein Transfer-Coup an? Die Bayern verhandeln mit Ajax wegen Antony!

Antony
Foto: imago images

Auf der Suche nach einem neuen Flügelstürmer sind die Bayern allen Anschein nach bei Ajax Amsterdam fündig geworden. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge beschäftigen sich die Münchner intensiv mit dem 21-jährigen Brasilianer Antony. Dem Vernehmen nach hat der FCB bereits die Verhandlungen mit Ajax aufgenommen.



Die Bayern-Bosse haben in den vergangenen Wochen gebetsmühlenartig betont, dass man diesen Sommer keine „Mega-Transfers“ mehr tätigen wird. Die Gründe dafür sind bekannt: Die Corona-Krise hat ein großes Loch in die FCB-Kassen gerissen und Oliver Kahn & Co. sind nicht bereit in der aktuellen Lage zu viel Geld in neue Spieler zu investieren. Dennoch scheinen die Bayern den Transfermarkt aktiv zu sondieren und halten sich bereit, sollte durch den einen oder anderen Verkauf doch noch Geld in die klammen Kassen kommen.

Die Bayern machen ernst bei Antony

Der Pay-TV-Sender „Sky“ hatte gestern berichtet, dass die Bayern ein Auge auf Ajax-Stürmer Antony geworfen haben. Der 21-jährige Brasilianer soll bei den FCB-Scouts ganz hoch im Kurs stehen und hat in der abgelaufenen Saison mit 17 Torbeteiligungen in 32 Liga-Einsätzen eine starke Debütsaison in Europa hingelegt. Antony wechselte erst im vergangenen Jahr vom FC Sao Paulo in die Eredivisie.

Laut dem brasilianischen Portal „ge“, haben die Bayern bereits konkrete Verhandlungen mit Ajax aufgenommen. Im Rahmen des heutigen Testspiels zwischen den beiden Klubs, hatten die Verantwortlichen sicherlich auch die eine oder andere Minute, um sich über Antony auszutauschen. Demnach ist der niederländische Meister nicht abgeneigt den Flügelflitzer diesen Sommer ziehen zu lassen, fordert dafür jedoch mindestens 30 Mio. Euro. Vor einem Jahr zahlte man selbst „nur“ 16 Mio. Euro.

Klar ist: Die geforderte Ablöse können bzw. wollen die Bayern sich derzeit nicht leisten. Der brasilianische Nationalspieler, der aktuell für die Selecao bei den Olympischen Spielen in Tokio im Einsatz ist, könnte nur ein ernsthaftes Thema an der Säbener Straße werden, sollte die Bayern einen bzw. mehrere ihrer Streichkandidaten (Tolisso, Cuisance, Zirkzee, Sarr) gewinnbringend verkaufen.