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Leihspieler-Scout: Neuer Job für Ex-Amateure-Coach Danny Schwarz

Danny Schwarz
Foto: imago images

In den letzten Zügen der vergangenen Saison assistierte Danny Schwarz noch Martin Demichelis bei den Bayern-Amateuren. Nun übernimmt der langjährige Nachwuchscoach eine neue Aufgabe beim deutschen Rekordmeister.



Im Bayern Campus ist der Name Danny Schwarz allseits bekannt. Der 46-Jährige gehört bereits seit 2012 zum Trainerteam in der Nachwuchsabteilung und war im Laufe der Zeit sowohl für Jugendmannschaften als auch für die Bayern-Amateure zuständig. Zum Ende der vergangenen Drittliga-Saison unterstützte der gebürtige Göppinger zudem noch Martin Demichelis bei der zweiten Mannschaft. In diesem Sommer wollte sich Schwarz allerdings neu orientieren und darf sich daher fortan einer anderen Aufgabe widmen.

„Haben direkt an ihn gedacht“

Wie der FC Bayern mitteilte, wird sich der ehemalige Co-Trainer zukünftig um die Leihspieler des Klubs kümmern. Campus-Leiter Jochen Sauer erklärte dazu: „Unser dreiköpfiges Trainer-Gespann in der zweiten Mannschaft war auf die 3. Liga ausgelegt. In der Regionalliga haben wir auch in den Jahren vor dem Aufstieg mit einem Trainer-Duo gearbeitet, da der Coaching-Aufwand insgesamt geringer ist. Als Danny dann kürzlich auf uns zukam, dass er nach dem Abstieg für eine neue Herausforderung offen wäre, haben wir bei der Besetzung des Leihspieler-Betreuertrainer direkt an ihn gedacht.“

Leihspieler und Verein sollen von der neuen Position profitieren

Aktuell sind mit Adrian Fein (Fürth), Lukas Mai (Bremen), Sarpreet Singh (Regensburg) und Roman Reinelt (Ulm) bereits vier Akteure verliehen, weitere könnten noch dazukommen. Schwarz‘ Aufgabe sei es dabei, „diese Spieler bestmöglich zu begleiten und zu betreuen“ und einen „steten Austausch zum Ausleihverein zu gewährleisten“, wie er selbst erläuterte. „Ich werde also zukünftig regelmäßig Adri und Co. besuchen, mir Trainingseinheiten und Spiele von ihnen anschauen, aber auch mit den jeweiligen Trainern unserer Jungs einen intensiven Austausch pflegen. Wir wollen einfach immer auf dem Laufenden sein, was die Entwicklung dieser Spieler angeht.“