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Vertragspoker beim FC Bayern: Hainer hofft auf Lösungen „in den kommenden Wochen“

Joshua Kimmich und Leon Goretzka
Foto: imago images

Die Vertragsverlängerungen von Kingsley Coman, Leon Goretzka und Joshua Kimmich haben zuletzt für viel Unruhe beim FC Bayern gesorgt. Gerüchten zufolge laufen die Gespräche bei allen drei schleppend. Nun hat sich Präsident Herbert Hainer erstmals zu der aktuellen Lage geäußert und sich dabei zuversichtlich gezeigt, dass man in den kommenden Wochen bei Kimmich und Goretzka Lösungen finden wird.



Die „Sport BILD“ hat zuletzt berichtet, dass Kimmich und Goretzka jeweils 20 Mio. Euro für die Unterschrift unter einen neuen Vertrag fordern. Bei Kingsley Coman sollen es sogar deutlich mehr als 20 Mio. Euro sein. Gerüchten zufolge orientiert sich das Trio dabei an Spielern wie Leroy Sane und Lucas Hernandez.

Laut Herbert Hainer haben die Bayern dennoch kein Gehaltsproblem: „Sane und Hernandez sind exzellente Spieler und haben daher ihren Preis. Das Gleiche gilt für Goretzka oder Kimmich, weshalb sie natürlich entsprechend bezahlt werden wollen.“

„Wir sind in guten und konstruktiven Gesprächen“

Ähnlich wie Oliver Kahn vor einiger Zeit, hat auch Hainer betont, dass die Gespräche (mit Kimmich und Goretzka) gut verlaufen: „Wir sind in guten und konstruktiven Gesprächen mit ihnen und sind uns sicher, dass in der kommenden Saison und den Jahren darauf eine Mannschaft auf den Platz stehen wird, die in allen Wettbewerben den Titel gewinnen kann.“

Der 67-jährige dementierte zudem, dass es Fristen für die laufenden Gespräche geben würde. Hainer hofft, dass man zeitnah die Vertragsverhandlungen erfolgreich beenden wird: „Die Spieler haben an der Europameisterschaft teilgenommen, danach waren sie im Urlaub. Mittlerweile sind sie zurück in München und nun können weitere Gespräche stattfinden. Hoffentlich können wir in den nächsten Wochen eine Lösung finden.“