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Nagelsmann setzt auf Nianzou – Süle zieht erneut den Kürzeren

Niklas Süle
Foto: imago images

Die Verletzung von Lucas Hernández eröffnet Niklas Süle die Chance, sich erstmal in der Innenverteidigung festzuspielen. Allerdings droht er im Konkurrenzkampf mit Tanguy Nianzou den Kürzeren zu ziehen. Beim Bundesliga-Auftakt gegen Borussia Mönchengladbach droht dem 25-Jährigen demnach die Bank.



In München ist man derzeit vollauf zufrieden mit Niklas Süle. Nachdem es im vergangenen Jahr immer wieder Diskussionen um dessen Fitness-Zustand gab, soll er in diesem Jahr in einem sehr guten Zustand aus dem Urlaub zurückgekommen sein. Wenngleich sich der Innenverteidiger sichtlich nicht hängen lassen hat, ist er gegenüber Tanguy Nianzou klar im Nachteil. Der junge Franzose hat schließlich die komplette Vorbereitung mitgemacht, sich mit Neuzugang Dayot Upamecano eingespielt und Trainer Nagelsmann überzeugt.

In den letzten Tagen wurde klar, dass in der Bayern-Abwehr alles auf einen Zweikampf zwischen Süle und Nianzou hinauslaufen wird. BILD-Berichten zufolge hat der 19-Jährige Stand heute die besseren Karten auf einen Startelfeinsatz gegen Borussia Mönchengladbach. In der abgelaufenen Saison war Nianzou verletzungsbedingt noch kaum zum Einsatz gekommen. Eine stabile körperliche Verfassung und das Vertrauen von Julian Nagelsmann dürfte aber nun dafür sorgen, dass die kommende Saison weitaus besser läuft. Niklas Süle wird sich hingegen seine Gedanken machen, sollte es zum Auftakt tatsächlich nicht für die Startelf reichen. Kehrt dann auch noch Lucas Hernández zurück, werden seine Chancen schließlich keineswegs besser.