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Bericht: Bayern hat nur Außenseiterchancen bei Haaland

Erling Haaland
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Spätestens seit den jüngsten Aussagen von Sportvorstand Hasan Salihamidzic dürfte klar sein, dass die Bayern sich mit Erling Haaland beschäftigen. Aktuellen Medienberichten zufolge hat der Rekordmeister jedoch nur Außenseiterchancen im Transferpoker um den 21-jährigen Angreifer.



„60 Spiele, 60 Tore, da muss man hinschauen, sonst wären wir ja Vollamateure“, erklärte Salihamidzic am vergangenen Sonntag im Sport1-Doppelpass als er auf Erling Haaland und ein mögliches Bayern-Interesse angesprochen wurde.

Doch selbst wenn die Münchner im Sommer 2022 finanziell wieder in der Lage wären die Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Mio. Euro zu zahlen, hat man schlechte Karten im Wettbuhlen um den Top-Torjäger. „Sky“-Transfer-Experte Marc Behrenbeck geht nicht davon aus, dass die Bayern Haaland verpflichten werden: „Die Wahrscheinlichkeit, dass die Bayern ihn bekommen können, ist extrem gering.“

Zwei Gründe sprechen gegen einen Haaland-Wechsel zum FC Bayern

Wie der Pay-TV-Sender berichtet, sind die Bayern beim Thema Gehalt nicht in der Lage mit den englischen und spanischen Top-Klubs mitzuhalten. Gerüchten zufolge fordert die Spielerseite deutlich mehr als 20 Mio. Euro Jahresgehalt. Damit wurde der Norweger auf Anhieb zum Spitzenverdiener an der Säbener Straße werden.

Ein weiterer Grund der gegen die Bayern spricht ist Mino Raiola. Der Haaland-Berater und der FCB haben laut „Sky“ kein wirklich gutes Verhältnis. Zudem fordert der berühmt-berüchtigte Spieleragent ein satten Bonus bei einem Haaland-Wechsel. Dem Vernehmen nach soll dieser bei 40 Mio. Euro liegen, wovon jeweils 20 Mio. Euro an Raiola und Alf-Inge Haaland, dem Vater und zweiten Berater des Stürmers, gehen würden.