FC Bayern News

André Silva adelt Lewandowski: „Er weiß immer, wo er stehen muss“

Robert Lewandowski
Foto: imago images

28 Treffer erzielte André Silva in der vergangenen Bundesliga-Saison für Eintracht Frankfurt. Nur einer war besser als der Portugiese: Robert Lewandowski. Für den Polen hat Silva deshalb viel Lob übrig – und kennt den Unterschied zwischen ihm und sich.



Von 69 Frankfurter Toren in der vergangenen Bundesliga-Saison erzielte André Silva ganze 28 und hatte damit maßgeblichen Anteil am fünften Platz der Eintracht. Damit lag der Portugiese allerdings „nur“ auf Rang zwei, denn Spitzenreiter Robert Lewandowski traf satte 13-mal mehr und stellte damit den Uralt-Rekord von Gerd Müller (40 Saisontore in der Saison 1971/72) ein. „Ich glaube, wenn er nicht in der Bundesliga spielen würde, wäre ich Erster geworden“, sagte Silva gegenüber „Bundesliga.com“. „Es wäre fantastisch, aber es ist Teil der Entwicklung. Natürlich verdient er es. Er ist super in Form und das motiviert mich immer zusätzlich.“

“Das ist der Unterschied“

Den Unterschied zwischen sich und Lewandowski kennt Silva ebenfalls: „Er weiß genau, wo er zu stehen hat und lässt keine Chance liegen. Der Unterschied zwischen Top-Spielern und durchschnittlichen Spielern ist die Anzahl der vergebenen Chancen; es ist ungewöhnlich für ihn, einen Fehler zu machen. Ich denke, das ist der Unterschied,“ so der 25-Jährige, der in diesem Sommer dank einer Ausstiegsklausel für 23 Millionen Euro zu RB Leipzig gewechselt ist. „Ein durchschnittlicher Spieler macht Fehler, die Top-Spieler nur ein paar wenige. Es passiert jedem, aber Lewandowski weiß einfach, wo er zu stehen hat und dann trifft er.“

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Vjekoslav Keskic
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Seine Leidenschaft zum FC Bayern besteht bereits seit Anfang der 90er Jahre. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Fußballliebe – dem FC Bayern.