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Mehr Identifikation: Bayern-Neuzugänge sollen vermehrt aus Deutschland kommen

Hasan Salihamidzic
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In der jüngeren Vergangenheit konzentrierten sich die Transferbemühungen des FC Bayern vor allem auf Nachbarland Frankreich. Um zukünftig wieder mehr Identifikation unter den Spielern zu haben, will sich der Klub Medienberichten zufolge stärker auf das eigene Umfeld konzentrieren.



Lucas Hernández, Benjamin Pavard, Michaël Cuisance, Bouna Sarr, Tanguy Nianzou, Dayot Upamecano. Nach der deutschen ist vor allem die französische Nationalität beim FC Bayern überaus stark vertreten. Allein in den vergangenen zwei Jahren wechselten sechs französische Staatsbürger an die Säbener Straße und gesellten sich zu den bereits vorhandenen Stars wie Corentin Tolisso und Kingsley Coman. Der Großteil von ihnen hat sich mittlerweile sehr gut in das Münchner Umfeld eingelebt. Allerdings hat mit dieser Transferstrategie auch die ursprüngliche Idee der Bayern, so viele deutsche Nationalspieler wie möglich in den eigenen Reihen zu haben, etwas gelitten. Ex-Präsident Uli Hoeneß hatte diesen Traum einst als „FC Bayern Deutschland“ beschrieben. Deswegen soll sich der deutsche Rekordmeister in Zukunft wieder auf seine eigentlichen Werte konzentrieren.

Kern um Kimmich und Goretzka soll deutsch werden

Wie die „Sport Bild“ berichtet, sollen Joshua Kimmich und Leon Goretzka die zukünftigen Gesichter der „Roten“ werden. Um sie herum soll dann ein Kreis aus vermehrt deutschen Nationalspielern aufgebaut werden. Das Blatt nennt dabei als Beispiele unter anderem Ridle Baku (23) vom VfL Wolfsburg, Florian Neuhaus (24) von Borussia Mönchengladbach sowie Florian Wirtz (18) von Bayer Leverkusen.

Vertragsgespräche als weiterer Indikator

Ein weiterer Grund, warum die Münchner ihre Transferstrategie anpassen wollen, hängt auch mit den Vertragsverhandlungen einiger Profis zusammen. Bei Kingsley Coman beispielsweise hätten die Verantwortlichen laut der „Sport Bild“ festgestellt, dass es dem Franzosen in erster Linie um Geld statt um Werte geht. Auch deshalb solle in Zukunft bei Neuverpflichtungen darauf geachtet werden, dass Spieler genau zu den Werten und Normen des Klubs passen.