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Bayern zeigt starkes Interesse an Faivre – Spieler tendiert zum AC Mailand

Romain Faivre
Foto: IMAGO

Nachdem der FC Bayern das Werben um Amine Adli gegen Bayer Leverkusen verloren hat, könnte ein anderer französischer Offensivspieler den Weg nach München finden. Aktuellen Medienberichten zufolge haben die Bayern ein Auge auf Romain Faivre geworfen. 



Sichern sich die Münchner kurz vor Ende der Transferperiode doch noch die Dienste eines weiteren Franzosen? Romain Faivre kickt derzeit in der Ligue 1 für Stade Brest. In der Vorsaison erzielte der offensive Mittelfeldspieler sechs Tore und gab fünf Vorlagen. Nun könnte der 23-Jährige, der wahlweise als Zehner oder als Linksaußen auflaufen kann, den nächsten Schritt in seiner Karrriere gehen. Allerdings hat der FC Bayern im Werben um Faivre Konkurrenz. Laut „Sky“-Transfer-Insider Gianluca Di Marzio zeigt neben dem FCB auch Ligakonkurrent Borussia Mönchengladbach starkes Interesse am aufstrebenden Offensivspieler. Bei den Fohlen könnte Faivre Jonas Hofmann ersetzen, der kurioserweise ebenfalls beim Rekordmeister gehandelt wird.

Faivre präferiert wohl Wechsel zum AC Mailand

Allerdings sind beide Bundesligisten offenbar eher in der Außenseiter-Position. Wie Di Marzio berichtet, präferiert Faivre derzeit einen Wechsel zu AC Mailand. Die Verhandlungen mit dem Serie-A-Klub sollen zudem schon stattgefunden haben. Als Ablöse wären gut 15 Millionen Euro fällig.

Der Offensivspieler zeichnet sich vorrangig durch seine gute Technik, seine Fähigkeiten im Dribbling und ein gewisses Maß an Kreativität aus. Wenngleich seine Scorer-Werte nicht sonderlich stark sind, besteht durchaus die Chance, dass der Spieler in einem Top-Verein ordentlich zulegen und den nächsten Entwicklungsschritt machen kann. Allerdings stände er bei den Münchnern zunächst sicherlich nur in der zweiten Reihe, was im Transfer-Poker ein entscheidender Nachteil gegen den AC Mailand, Borussia Mönchengladbach sein kann. Mit einem gutem Gehalt und ein wenig Überzeugungskunst hätten die Bayern aber sicherlich eine Chance. Stellt sich nur die Frage, ob ein neuer Rechtsverteidiger mehr Priorität an der Säbener Straße hat.