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Effenberg kritisiert Sabitzer-Transfer: „Er ist jetzt nicht die Bombe-Bombe“

Marcel Sabitzer
Foto: imago images

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge steht Marcel Sabitzer unmittelbar vor einem Wechsel zum FC Bayern. RB Leipzig und die Münchner soll sich demnach auf einen Transfer verständigt haben. Während die FCB-Fans den Deal durchaus feiern, hat TV-Experte Stefan Effenberg diesen scharf kritisiert.



Wochenlang haben die Bayern Ausschau nach einem neuen (zentralen) Mittelfeldspieler gehalten und mit Marcel Sabitzer nun einen entsprechenden Spieler gefunden. Der 27-jährige Österreicher soll der Wunschspieler von Julian Nagelsmann sein. Die beiden kennen sich noch bestens aus gemeinsamen Zeiten bei RB Leipzig. Mit mehr als 200 Bundesliga-Spielen, 50 Länderspielen und 20 Einsätzen in der Champions League verfügt Sabitzer durchaus über eine gewisse (internationale) Erfahrung und wird den FCB-Kader sicherlich nicht nur in der Breite verstärken.

Ex-Bayern-Profi Stefan Effenberg hingegen ist nicht wirklich begeistert von diesem Transfer. Im „SPORT1“-Doppelpass äußerte er sich wie folgt dazu: „Ich glaube, er ist jetzt nicht die Bombe-Bombe“. Laut „Effe“ ist Sabitzer eine Art „Notlösung“ für den Rekordmeister: „Also dass man sagt, das ist der Mann, den wir unbedingt wollten und er ist gesetzt – das kann ich mir jetzt nicht vorstellen.“

„Ich habe ein bisschen Bauchschmerzen“

Effenberg traut dem Österreicher nicht zu, dass er in der Lage ist Joshua Kimmich und Leon Goretzka die Stirn zu bieten: „Es wird nicht einfach für Sabitzer, sich in dem Kader durchzusetzen. Ein Kimmich oder ein Goretzka setzen sich doch nicht in Champions-League-Spielen auf die Bank, um sich für die Bundesliga zu erholen oder andersrum.“

Auch die finanziellen Rahmenbedingungen des Transfers sieht der 53-jährige kritisch: „Ich habe ein bisschen Bauchschmerzen damit, dass immer gesagt wird, man muss auf das Geld achten und jetzt zahlt man 15 Millionen Euro, obwohl der Junge nächstes Jahr ablösefrei wäre.“