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Salihamidzic wehrt sich gegen die Transfer-Kritik von Matthäus

Hasan Salihamidzic
Foto: IMAGO

Bayerns Sportvorstand Hasan Salihamidzic wurde zuletzt nicht nur von den eigenen Fans für die „schlechte Transferpolitik“ kritisiert, auch „Sky“-Experte Lothar Matthäus sieht die Aktivitäten der Bayern durchaus kritisch. Die Reaktion von Brazzo ließ nicht allzu lange auf sich warten.



Am „Sky“-Mikrofon stichelte Salihamidzic in Richtung von Lothar Matthäus, dieser zuvor die Kaderplanung und Aktivität des FC Bayern in Sachen Transfers bemängelte. Seiner Meinung nach habe sich der Kader in den vergangenen Jahren stetig verschlechtert. Die Neuzugänge konnten weder die Lücke der Abgänge kompensieren, noch von sich überzeugen.

Der Sportvorstand reagierte darauf mehr als eindeutig und verteidiget seine Transferpolitik: „Vielleicht hat Lothar ja nicht mitbekommen, dass da draußen Corona-Pandemie war. Wir werden auf dem Transfermarkt immer vernünftig und im Rahmen unserer wirtschaftlichen Möglichkeiten handeln und das haben wir im vergangenen Jahr sehr ordentlich gemacht.“

Geld spielt eine große Rolle

Eigentlich war der Transfer des 21-Jährigen Top-Talents Amine Aldi vom FC Toulouse zu den Bayern schon so gut wie in trockenen Tüchern, ehe Salihamidzic von der Vereinsführung einen Riegel vorgeschoben bekam. Die finanziellen Mittel seien nicht ausreichend genug, um den Mittelfeldspieler zu verpflichten. Laut mehreren Medienberichten zufolge wolle man zunächst einige Spieler verkaufen. Unter anderem wurden Michael Cuisance und Corentin Tolisso als Abschiedskandidaten gehandelt. Bisher allerdings konnte man keinen Abgang vermelden, der Geld in die eigenen Kassen spülen konnte. Derzeit arbeitet man auf Hochtouren daran die Breite des Kaders für die schon laufende Saison zu erweitern. So ist der Deal mit Marcel Sabitzer laut mehreren Medienberichten so gut wie fix. Allerdings liebäugelt man definitiv noch mit dem Verkauf des ein oder anderen Spielers.