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Vorerst kein neuer Rechtsverteidiger: Bayern sind von Youngster Josip Stanisic überzeugt

Josip Stanisic
Foto: imago images

Mit Marcel Sabitzer hat der FC Bayern kurz vor Transferende doch noch einen prominenten Namen unter Vertrag genommen. Trotz der Gerüchte, wonach sich Julian Nagelsmann einen Spieler wünscht, der als Rechtsverteidiger oder Schienenspieler agieren kann, haben die Bayern bewusst darauf verzichtet solch einen Spielertypen im Sommer zu verpflichten.



Mit Benjamin Pavard, Josip Stanisic und Bouna Sarr haben die Münchner aktuell drei Rechtsverteidiger im Kader. Während der Franzose gesetzt ist und defensiv seine Stärken hat, gab es zuletzt Zweifel an der Isar ob der FCB mit Stanisic und Sarr stark genug besetzt ist. Bis zur Winterpause werden die Roten jedoch zunächst mit dem Personal weitermachen, das zur Verfügung steht. Durch die tolle Entwicklung von Nachwuchstalent Stanisic sahen sich die Bayern-Bosse nicht mehr genötigt auf dem Transfermarkt aktiv zu werden wie Kerry Hau von „Spox“ und „Goal“ berichtet.

In der Vorbereitung und in den ersten Saisonspielen hat der Kroate seinen Trainer Julian Nagelsmann absolut von sich überzeugt. Wenngleich er nach der Genesung von Pavard mutmaßlich wieder in die zweite Reihe rücken wird, ist er als Back-Up durchaus stark genug um genießt das Vertrauen der Verantwortlichen.

Bayern möchten die Situation im Winter erneut bewerten

Allerdings spielt der 21-Jährige gewissermaßen auf Bewährung. Laut Hau möchten die Verantwortlichen die Rechtsverteidiger-Situation im Winter neu bewerten. Sollte der Youngster aber in seiner Rolle überzeugen, wird man in dieser Saison personell nicht mehr nachlegen. Das einzige Problem mit Stanisic ist die Tatsache, dass er ein ähnlicher Typ wie Pavard ist. Zwar agiert dieser in der Defensive grundsolide, verfügt jedoch nur über durchschnittlich viel Offensivdrang. Als rechter Schienenspieler wäre er demnach genau so wenig tauglich wie Landsmann Pavard.