Transfers

Transfer-Experte ist sich sicher: Bayern wird im Rennen um Haaland mit dabei sein

Erling Haaland
Foto: IMAGO

Erling Haaland ist neben Kylian Mbappe wohl der vielversprechendste Jung-Profi des Planeten. Anders als bei Kylian Mbappe, der auf einen Wechsel zu Real Madrid drängt und dessen Zukunft bereits entschieden scheint, ist das Rennen um Haaland völlig offen. Und der FC Bayern wird mit von der Partie sein. Das glaubt zumindest Transfer-Insider Fabrizio Romano.



Die Lewandowski-Nachfolge bereitet dem FC Bayern seit geraumer Zeit Kopfzerbrechen. Lange schien es, als müsste man den Polen im Zweifelsfall einer experimentellen Verjüngungskur unterziehen, sollte er eines fernen Tages nicht mehr fit genug sein um Top-Leistungen zu erbringen. Gerade als alle Hoffnung verloren schien, machte ein junger Norweger von sich reden. Erling Haaland glänzte zuerst im Trikot von Red Bull Salzburg und wechselte anschließend zum Ligakonkurrenten Borussia Dortmund.

Sein rasanter Aufstieg zu einem der begehrtesten Stürmern des europäischen Fußballs riss nicht ab. Seine Bilanz ist bereits in so jungen Alter erschreckend (gut). Sogleich wurden Experten-Stimmen laut, die in Haaland den legitimen Nachfolger Robert Lewandowskis sahen. Zweifelsfrei wäre der Norweger ein adäquater Ersatz sollte Lewandowski den FCB verlassen, oder die Fußballschuhe an den Nagel hängen. Gäbe es da nur nicht die finanzstarke europäische Konkurrenz.

Ganz Europa jagt Erling Haaland

Viele Male betonte die Chefetage des FCB, dass Haaland zwar ein interessanter Spieler sei, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit fern des finanziell machbaren läge. Die Big Six Englands, die großen Drei Spaniens, PSG, jeder nur erdenkliche Top-Klub beschäftigt sich mit Haaland. Einigen von Ihnen sind was die finanziellen Möglichkeiten anbelangt nach oben keine Grenzen gesetzt. United, Paris, City, Chelsea. Sie alle haben große Geldgeber, deren Kaufkraft unermesslich zu sein scheint.

Forderungen jenseits von gut und böse – der finanzielle Rahmen

Haaland besitzt zwar eine Ausstiegsklausel, deren Höhe sich zwischen 75-90 Mio. Euro bewegt, die wahre Hürde für den FCB wären Gehalt und Beraterhonorare. Der Haken: Haaland wird vom berüchtigten Mino Raiola vertreten. Der Italiener soll ein „Mondgehalt“ von knapp 25 Mio. netto, 50 Mio. brutto pro Saison für seinen Schützling fordern. Ein solches Salär würde das Gehaltsgefüge des FC Bayern nicht nur sprengen, sondern mit einem lauten Knall explodieren lassen. Wer jetzt schon schlucken musste, sollte die folgende Forderung einfach überlesen. Raiola fordert außerdem sage und schreibe 40 Mio. Euro (!) Vermittlerprovision für sich selbst ein. Es wäre für den FC Bayern ein Novum und würde all seinen Grundsätzen widersprechen einen Transfer mit diesem finanziellen Volumen zu tätigen. Einer glaubt dennoch weiterhin an eine Beteiligung des FC Bayern am Wettbieten um Haaland.

Transferinsider Fabrizio Romano: „Bayern wird im Rennen dabei sein“

Transferexperte Fabrizio Romano ist überdies davon überzeugt, dass der FC Bayern im Poker um Haaland mitmischen wird. Im Podcast „Meine Bayern-Woche“ mit Sport 1 Reporter Florian Plettenberg äußert sich der Italiener wie folgt:“ Ich bin mir sicher, dass Bayern im Rennen sein wird. Ich weiß, dass sie sagen, dass es vielleicht zu schwer ist, aber Bayern wird mit englischen Klubs, spanischen Klubs und PSG am Renne teilnehmen. Es wird ein fantastisches Rennen.“

Ob der FC Bayern als Sieger daraus hervorgehen wird? Stand heute ist das unwahrscheinlich. Die Gerüchte um einen Lewandowski-Abschied nächsten Sommer reißen trotz Dementi von Herbert Hainer und Co. aber weiter nicht ab. Sollte der Pole den FC Bayern verlassen und eine Ablöse zwischen 40-60 Mio. einspielen, könnten sich die Karten neu mischen.