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Mbappe-Ersatz: Haaland im PSG-Fokus – Lewandowski ist nur Plan B

Robert Lewandowski und Erling Haaland
Foto: imago images

In den vergangenen Wochen machten Meldungen die Runde, wonach sich Paris Saint-Germain intensiv mit einer Verpflichtung von Robert Lewandowski beschäftigen würde. Demnach könnte der Pole den abwanderungswilligen Kylian Mbappe an der Seine ersetzten. Der 33-jährige Bayern-Profis scheint jedoch nur Plan B bei PSG zu sein.



Nach dem geplatzten Sommer-Transfer von Mbappe zu Real Madrid sind sich alle Experten, Fans und Medien einig, dass der Stürmer in knapp zwölf Monaten ablösefrei zu den Königlichen wechseln wird. Der 21-jährige hat mehrfach eine Vertragsverlängerung in Paris abgelehnt und möchte dem Vernehmen nach unbedingt zu Real. Bei PSG beschäftigt man sich bereits mit der Suche nach einem geeigneten Nachfolger und ist dabei allen Anschein nach in der Fußball Bundesliga fündig geworden.

Haaland ist der Wunschkandidat von PSG

Wie die spanische „AS“ berichtet, hat Paris Erling Haaland von Borussia Dortmund als Wunschkandidaten Nr. 1 auserkoren. Der Norweger kann den BVB dank einer Ausstiegsklausel in Höhe von 75 Mio. Euro vorzeitig verlassen. Sollte Mbappe tatsächlich zu Real wechseln, würden sich die Königlichen aller Voraussicht nach aus dem Haaland-Poker zurückziehen. PSG hingegen gehört zu den wenigen Klubs, die sich die Ablöse und kolportierten Gehalts- und Beraterkosten leisten kann. Gerüchten zufolge fordert Haaland-Berater Mino Raiola 50 Mio. Euro Jahressalär und eine Signing-Fee von 40 Mio. Euro.

Offen ist jedoch, ob Haaland überhaupt nach Paris möchte. Auch wenn dies finanziell sicherlich ein reizvoller Wechsel wäre, kann die französische Liga rein sportlich betrachtet nicht mit England oder Spanien mithalten.

Lewandowski bleibt ein Thema in Paris

Sollte Haaland den Franzosen absagen, würde sich PSG laut der „AS“ um Robert Lewandowski vom FC Bayern bemühen. Auch der Pole wird immer wieder mit einem vorzeitigen Abschied vom deutschen Rekordmeister in Verbindung gebracht. Im Sommer 2022, ein Jahr vor dem Auslaufen seines Vertrags an der Isar, könnte es so weit sein. Grund: Dies wäre für die Münchner die letzte Gelegenheit noch eine Ablöse für den Weltfußballer zu generieren. Dessen Berater Pini Zahavi soll bereits bei Paris vorgefühlt haben. Demnach gab es diesen Sommer erste Sondierungsgespräche.

Kurios: Auch der FC Bayern wird mit einer Verpflichtung von Erling Haaland in Verbindung gebracht. Auch wenn der FCB aufgrund der finanziellen Rahmenbedingungen nur eine Außenseiterchance hat, könnte es zu einem Szenario kommen, in dem Haaland zu den Münchnern wechselt und Lewandowski im gleichen Sommer nach Paris.