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„Lügenbaron“-Attacken: Nagelsmann wehrt sich gegen die Vorwürfe

Julian Nagelsmann
Foto: IMAGO

Mit Dayot Upamecano und Marcel Sabitzer hat der FC Bayern im Sommer zwei Leistungsträger vom direkten Ligakonkurrenten RB Leipzig verpflichtet. Zudem hat Julian Nagelsmann große Teile seines Trainerstabs mit nach München genommen. Der 34-jährige wurde zuletzt von vielen Leipzig-Fans als „Lügenbaron“ kritisiert. Der FCB-Coach wehrte sich nun gegen diese Attacken.



„Ich werde jetzt nicht einen T6 mieten, um nach München zu fahren und im Schlepptau noch den ein oder anderen guten Spieler von Leipzig dabei zu haben“, mit diesen Statement hat Nagelsmann Ende April für viel Aufsehen gesorgt, als er seinen Wechsel zum FC Bayern bekannt gab. Spätestens nach der Verpflichtung von Marcel Sabitzer ist die Stimmung bei den Leipzig-Fans gekippt. Viele werfen Nagelsmann Wortbruch vor.

„Sabitzer hat sich dagegen entschieden zu verlängern“

Der Bayern-Trainer äußerte am Freitag, auf der Spieltags-PK vor dem Duell gegen RB Leipzig, erstmals zu dieser Kritik und betonte, dass er damit gut umgehen kann: „Ich weiß, dass ich als Lügenbaron dargestellt wurde. Die Themen, die ich so lese über mich, lasse ich jetzt nicht zu nah ran an mich.“ Zudem versuchte dieser zu erklären, wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass er seinen Trainerstab mitgenommen hat: „Zu dem damaligen Zeitpunkt hatte ich noch kein einziges Gespräch mit einem Bayern-Verantwortlichen, deshalb war es noch nicht klar, wen man mitnehmen kann und was überhaupt Sache ist.“

Auch bei den Wechseln von Sabitzer und Upamecano ist sich Nagelsmann keiner Schuld bewusst:: „Bei Upamecano war es schon vor meiner Ankunft klar. Bei Sabitzer muss man auch sagen, dass er sich dagegen entschieden hat, zu verlängern. Dass Leipzig noch Geld für ihn kassiert hat, ist jetzt nicht schlecht gelaufen für sie.“