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Rangnick stellt klar: „Hätte Nagelsmann nicht zum FC Bayern ziehen lassen!“

Ralf Rangnick und Julian Nagelsmann
Foto: IMAGO

Mit der Verpflichtung von Julian Nagelsmann ist dem FC Bayern im Sommer ein echter Transfer-Coup gelungen. Die Münchner haben nicht nur ihren absoluten Wunschtrainer erhalten, sondern zeitgleich auch einen direkten Konkurrenten geschwächt. Ex-RB-Sportchef Ralf Rangnick hätte eigenen Aussagen zufolge Nagelsmann nicht zum FCB ziehen lassen.



Zwischen 2012 bis 2019 war Rangnick als Sportdirektor in Leipzig tätig und maßgeblich an der rasanten Entwicklung des Klubs beteiligt. Der 63-jährige was zudem federführend dafür verantwortlich, dass Julian Nagelsmann im Sommer 2019 neuer Cheftrainer bei RB wurde. Zwei Jahre später folgte der Wechsel zum FC Bayern, der aus Sicht von Rangnick hätte nicht passieren dürfen.

„Pass auf Julian, du bleibst“

Rangnick äußerte sich in der „DAZN“-Sendung „Decoded“ über den Nagelsmann-Wechsel zum FCB und kritisierte dabei vor allem die Verantwortlichen in Leipzig: „Ich hätte diesem Wechsel ganz sicher nicht zugestimmt und dem FC Bayern auch noch aus der Patsche geholfen. Ich hätte ganz klar auch noch zu einem früheren Zeitpunkt gesagt: ‚Pass auf Julian, auf gar keinen Fall, wir haben hier noch eine spannende Zeit vor uns und du bleibst‘!

Auch die kolportierte Ablöse in Höhe von 20 Mio. Euro sind für Rangnick kein nachvollziehbares Argument: „Angesichts der Verkäufe von Upamecano, Konate und Sabitzer hätte RB am wenigsten Geld gebraucht.“

Nagelsmann selbst, der ebenfalls in der Sendung zu Gast war, hatte eigenen Aussagen zufolge „nicht auf die Tränendrüse gedrückt“. Sah in den Anruf aus München jedoch eine einmalige Chance.

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Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.