Champions League

„Stop UCL Reforms!“ – BVB- und Bayern-Fans mit klarem Statement gegen CL-Reform

Stop UCL Reforms
Foto: IMAGO

Es kommt selten vor, dass die Fans der Südkurve München und der Südtribüne Dortmund gemeinsame Sache machen. Die beiden Gruppierungen haben diese Woche jedoch ein gemeinsames Statement unter dem Titel „Stop UCL Reforms“ veröffentlicht. Darin sprachen sich beide Fanlager deutlich gegen die geplanten Reformen der UEFA Champions League aus. 



Sowohl die Fans des deutschen Rekordmeisters als auch die von Borussia Dortmund vertreten eine klare Meinung in Sachen Champions League Reform. Beide Lager wollen die geplanten Neuerungen der UEFA nicht akzeptieren: „Wir Fans wünschen uns mehr Spannung in den nationalen Ligen, keine Zwei- oder Dreiklassengesellschaften. Europäische Spiele sollen Highlights bleiben, denen man wochenlang entgegenfiebert.“

Der europäische Fußballverband hat bereits entschieden, dass ab der Saison 2024/25 insgesamt 36 statt nur 32 Teams an der Königsklasse teilnehmen dürfen. Allerdings werden dabei einige Startplätze nicht aufgrund der Leistung aus der Vorsaison vergeben und auch die Anzahl der Spiele steigt drastisch. Satte 100 Spiele mehr würden durch die Reform stattfinden!

Eine Erneuerung die ähnliche Ziele verfolgt, wie die der geplatzten Super League: „Mehr Geld und Planungssicherheit für einige wenige Vereine“, kritisieren die beiden Fanlager.

Reformen müssen in eine andere Richtung gehen

Beide Fanclubs würden Reformen befürworten, die den jetzigen genau entgegensteuern. „Dafür braucht es Reformen, aber die müssen in eine andere Richtung gehen. Die Zahl der Gruppenspiele darf keinesfalls erhöht werden. Eine Qualifikation zu den europäischen Wettbewerben darf nur auf dem sportlichen Weg über die Vorsaison möglich sein.“

„Die Europapokalteilnehmer müssen mehr Geld an ihre nationalen Mitbewerber abgeben. So kommen wir in Europa und Deutschland langsam zurück zu dem spannenden sportlichen Wettbewerb, den wir alle sehen wollen.“