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Lizarazu nimmt Pavard in die Pflicht: „Er muss in allen Aspekten einen Gang hochschalten“

Benjamin Pavard
Foto: Getty Images

Benjamin Pavard galt lange Zeit als Mr. Zuverlässig beim FC Bayern. Der Franzose hatte die rechte Abwehrseite in München fest im Griff. In den vergangenen Monaten tauchten jedoch immer wieder kritische Stimmen auf. Der 25-jährige gilt nicht mehr als unantastbar beim Rekordmeister. Dessen Landsmann und Ex-Bayern-Profi Bixente Lizarazu hat Pavard nun in die Pflicht genommen.



Knapp acht Jahre lang hat Lizarazu die linke Seite beim FC Bayern beackert und mit den Münchner nahezu alles gewonnen, was es im Vereinsfußball zu gewinnen gibt. Der 1,69 Meter kleine Franzose war nicht nur defensiv sattelfest, sondern verzückte die Bayern-Fans immer wieder mit seinen Vorstößen in die Offensive. In 273 Spielen für den FCB sammelte der Außenverteidiger immerhin 20 Vorlagen und verdiente sich den Spitznamen „Flankengott“.

Im Gespräch mit der „BILD Zeitung“ äußerte sich Lizarazu über die aktuelle Lage beim FC Bayern und gab seine Einschätzung zu der „French Connection“ an der Säbener Straße. Der 51-jährige nahm dabei vor allem Benjamin Pavard in die Pflicht.

„Er hat schon bewiesen was er alles kann“

Pavard ist hinten rechts bei den Bayern noch gesetzt, die Münchner haben vergangenen Sommer bereits intensiv nach einem neuen Rechtsverteidiger Ausschau gehalten. Einen Spielertypen wie Alphonso Davies, der deutlich offensiver denkt und agiert. Laut Lizarazu spielt Pavard aktuell nicht in seiner Weltmeister-Form von 2018: „Wenn er die Aggressivität offensiv wie defensiv und die Entschlossenheit zurück in sein Spiel bringt, kommt er dem Pavard von 2018 bald wieder näher. Jeder Spieler hat seine verschiedenen Phasen.

Der TV-Experte hat jedoch keine Zweifel daran, dass Pavard wieder zu seiner Topform findet: „Er muss in allen Aspekten seines Spiels nur diesen einen Gang wieder hochschalten. Das ist Kopfsache, und daran lässt sich im Training und in den Spielen arbeiten. Er darf nicht vergessen, dass er schon bewiesen hat, was er alles kann.“