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Drohende Haftstrafe für Hernandez: „Die Bayern beschäftigen sich nicht mit dem Worst Case Szenario“

Lucas Hernandez
Foto: Getty Images

Die drohende Haftstrafe für Lucas Hernandez sorgt aktuell für viel Aufsehen beim FC Bayern. Während die FCB-Fans auf ein glimpfliches Ende hoffen, scheinen die Verantwortlichen in München relativ gelassen zu sein.



Muss Lucas Hernandez wirklich ins Gefängnis? Diese Frage stellen sich derzeit sicherlich nicht nur die Bayern-Fans sondern ganz Fußball Deutschland. Der 25-jährige Franzose wird kommenden Dienstag nach Spanien reisen und sich den Justizbehörden stellen. In den vergangenen Tagen gab es durchaus unterschiedliche Medienberichte welche Ausgang der Fall nehmen könnte.

„Die Bayern sind sehr gelassen“

Die Bayern wollen sich nach wie vor nicht „offiziell“ zum Fall Hernandez äußern. Präsident Herbert Hainer hat unter der Woche dennoch betont, dass es bisher alles nur Vermutungen sind und die Münchner dem Abwehrspieler den Rücken stärken. Auch Julian Nagelsmann hat vor dem Spiel gegen Bayer Leverkusen deutlich gemacht, dass er mit Hernandez „ganz normal plant“.

Wie „BILD“-Fußballchef Christian Falk berichtet, sind die Bayern-Bosse (noch) sehr entspannt: „Sie nehmen es relativ locker und betrachten es als kurios, dass er aufgrund dieser Geschichte nun Ärger bekommt. Sie können sich nicht wirklich vorstellen, dass etwas passiert“. Falk verweist dabei auf ein Gespräch mit einem Verantwortlichen an der Säbener Straße.

In Spanien gibt es durchaus Stimmen die damit rechnen, dass Hernandez seine sechsmonatige Haftstrafe antreten muss. Demnach könnte die spanische Justiz ein Exempel an dem Franzosen statuieren. Davon will man in München jedoch nichts wissen laut Falk: „In München beschäftigt man sich nicht mit dem Worst Case Szenario.“

Das Best Case Szenario aus Sicht von Hernandez und den Bayern wäre eine Umwandlung der Haftstrafe in eine Geldstrafe.