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Wirtz zum FC Bayern? Völler: „Die Bayern haben keine Schmerzgrenze“

Florian Wirtz
Foto: Getty Images

Mit gerade einmal 18 Jahren steht Florian Wirtz bei zahlreichen europäischen Top-Klubs auf dem Wunschzettel. Auch der FC Bayern soll sich intensiv mit einer Verpflichtung des Jung-Nationalspielers beschäftigen. Laut Bayern-Sportchef Rudi Völler haben die Bayern keine Schmerzgrenze für Wirtz.



Wirtz wurde in den vergangenen Wochen immer wieder mit einem vorzeitigen Abschied von Leverkusen in Verbindung gebracht. Laut Völler wird es dazu in absehbarer Zeit jedoch nicht kommen: „Da muss keiner anfragen. Florian ist bei uns sehr gut aufgehoben. Er wird auch nächste Saison für Bayer spielen“, betonte dieser im Gespräch mit der „BILD am Sonntag“.

Früher oder später wird der offensive Mittelfeldspieler jedoch ein ernsthaftes Thema beim Rekordmeister, das weiß auch Völler: „Bis auf Bayern wird es bei allen Bundesliga-Vereinen immer eine Schmerzgrenze geben.“

„Selbst wenn er in drei Jahren wechseln sollte, wäre er dann erst 21“

Völler hofft demnach, dass der deutsche Nationalspieler so lange wie möglich in Leverkusen bleibt, bevor er den nächsten Karrieresprung wagt: „Der Junge ist erst 18 Jahre alt. Selbst wenn er in drei Jahren wechseln sollte, wäre er dann erst 21.“

Gerüchten zufolge hat Wirtz ein Gentleman’s Agreement mit Bayer. Demnach darf er den Klub ab dem Sommer 2023 verlassen, sollte Leverkusen ein attraktives Angebot erhalten. Solch ein Vorgehen hat der Klub bereits bei Kai Havertz angewandt. Dieser wechselte im Sommer 2020 für rd. 80 Mio. Euro zum FC Chelsea. So einen Verlauf könnte auch Wirtz in den kommenden Jahren gehen.