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Coman kommt dem FC Bayern entgegen: Verlängerung droht dennoch zu platzen

Kingsley Coman
Foto: Getty Images

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge herrscht schon seit Monaten Funkstille zwischen dem FC Bayern und Kingsley Coman in Sachen Vertragsverlängerung. Die finanziellen Vorstellungen liegen so weit auseinander, dass es schlichtweg keine Grundlage für weitere Gespräche gibt. Aktuellen Meldungen zufolge hat der 25-jährige Offensivspieler seine Gehaltsforderungen nun deutlich gesenkt, eine Verlängerung droht jedoch weiterhin zu platzen.



Mit seinen starken Leistungen gegen Benfica Lissabon und die TSG Hoffenheim hat Kingsley Coman vergangene Woche ein gelungenes Comeback nach seiner Herz-OP gefeiert. Der Franzose holte sich prompt ein Sonderlob von Nagelsmann-Vertreter und Co-Trainer Dino Toppmöller ab. Auch der Franzose selbst hat sich sichtlich erleichtert und froh gezeigt, dass er nach vier Wochen Pause endlich wieder spielen kann.

Während Coman auf dem Platz derzeit für viel Freude sorgt, gibt es abseits davon nach wie vor viele Fragezeichen. Dabei geht es vor allem um die Zukunft des 25-jährigen beim deutschen Rekordmeister. Aktuellen Medienberichten zufolge hat der Flügelstürmer seine Gehaltsforderungen zwar gesenkt, eine Vertragsverlängerung ist jedoch weiterhin in Gefahr.

Coman senkt seine Gehaltsforderungen

Dem Vernehmen nach forderte Coman vor wenigen Monaten noch ein stolzes Jahressalär von knapp 20 Mio. Euro. Der Linksaußen wollte damit in die Riege der Top-Verdiener an der Isar aufsteigen. Die Bayern-Bosse haben daraufhin die Vertragsgespräche auf Eis gelegt und scheinen sich mehr mit der Suche nach einem Nachfolger zu beschäftigen als mit Coman selbst.

Wie das Portal „Fijaches“ erfahren haben will, ist die Coman-Seite in der Zwischenzeit durchaus bereit den Bayern beim Thema Gehalt entgegen zu kommen. Demnach fordert der französische Nationalspieler „nur noch“ 15 Mio. Euro Laut „Fijaches“ lehnen Hasan Salihamidzic & Co. jedoch auch bei dieser Summe eine Vertragsverlängerung ab. Gerüchten zufolge liegt die Schmergrenze der Münchner bei 13 Mio. Euro.

Antony und Adeyemi rücken immer stärker in den Fokus

Bedingt durch die schwere Ausgangslage und die Tatsache, dass man einen ablösefreien Abschied im Sommer 2023 um jeden Preis verhindern möchte, wird ein Coman-Verkauf kommenden Sommer immer wahrscheinlicher.

Passend dazu machen schon seit Monaten Meldungen die Runde, wonach die Bayern aktiv den Transfermarkt sondieren. Ganz weit oben auf der Wunschliste stehen allen voran Antony von Ajax Amsterdam und Karim Adeyemi von RB Salzburg. Mit dem DFB-Youngster gab es bereits konkrete Gespräche. Auch mit Antony soll der FCB in Kontakt stehen. Das Problem: Beide Spieler sind heiß begehrt und haben auch das Interesse anderer Top-Klubs geweckt.