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Bericht: Bayern nimmt Benfica-Talent Goncalo Ramos ins Visier

Goncalo Ramos
Foto: Getty Images

Der Auswärtstrip der Bayern nach Lissabon war sportlich gesehen ein voller Erfolg. Am dritten Spieltag in der Champions League -Gruppenphase gewannen die Münchner nach einem furiosen Schlussspurt mit 4:0. Die Bayern-Verantwortlichen haben die Reise nach Portugal zudem anderweitig genutzt. Laut einem Bericht der „Sport BILD“ haben sich die Münchner mit dem Berater von Benfica-Talent Goncalo Ramos getroffen.



Die portugiesischen Top-Klubs Benfica Lissabon, FC Porto und Sporting Lissabon sind bekannt für ihre grandiose Nachwuchsarbeit. Jahr für Jahr gelingt zahlreichen Youngstern der Schritt zu einem europäischen Spitzenteam. Der FC Bayern konnte hierbei jedoch noch keinen absoluten Treffer landen. Zuletzt erwies sich Renato Sanches eher als Transfer-Flop.

Wie die „Sport BILD“ berichtet, erwägen die Münchner einen weiteren Anlauf. Demnach haben sich die Bayern-Bosse mit dem Spielerberater Jorge Mendes getroffen, um Kontaktpflege zu betreiben. Der Portugiese berät unter anderem Cristiano Ronaldo und Bernardo Silva.

Goncalo Ramos weckt das Interesse der Bayern

Den Münchnern ging es aber weder um Ronaldo noch um Silva, sondern um das Benfica-Talent Goncalo Ramos. Der 20-jährige Angreifer könnte Robert Lewandowski langfristig ersetzen. Allerdings wartet auf das Top-Talent bis dahin noch ein weiter Weg. In der laufenden Saison kommt der Spieler in 13 Pflichtspielen auf null Tore und eine Vorlage. In der portugiesischen U21 hat er seine Qualitäten mit sechs Toren in elf Partien hingegen schon nachgewiesen. Das Talent besitzt noch einen Vertrag bis 2025 und hat einen Marktwert von acht Millionen Euro-

Bereits im Jahr 2019 sollen laut der portugiesischen Quelle „Record“ der FC Bayern, Atlético Madrid, der FC Valencia und der FC Liverpool an Goncalo Ramos interessiert gewesen sein. Zwei Jahre später soll der Stürmer noch immer bei einigen Spitzenteams auf dem Zettel stehen. Ganz einfach wird es für die Münchner demnach nicht, an das Sturm-Talent zu kommen. Ob ein Deal sonderlich lukrativ wäre, lässt sich anhand der langen Vertragslaufzeit und der derzeit schwachen Trefferquote aber ohnehin nicht garantieren. Ein Karim Adeyemi dürfte da schon deutlich interessanter sein.