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Trotz Zuschauer-Rückkehr: Halten die Bayern an ihrem Transfer-Sparkurs fest?

Salihamidzic und Kahn
Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images

Die Verantwortlichen beim FC Bayern haben in den vergangenen Monaten immer wieder betont, dass man nicht bereit ist zu große finanzielle Risiken bei Neuzugängen einzugehen. Auch wenn sich die Lage, aus wirtschaftlicher Sicht immer mehr entspannt, scheinen die Verantwortlichen in München an ihrem Sparkurs festzuhalten.



Mit Marcel Sabitzer und Dayot Upamecano hat der FC Bayern vergangenen Sommer nur zwei Spieler verpflichtet, für welche eine Ablöse fällig wurde. Dem Vernehmen nahm haben die Münchner knapp 60 Mio. Euro für das Leipziger-Duo gezahlt.

Die Liste an potenziellen Neuzugängen war deutlich länger, die Bayern-Bosse haben sich jedoch dagegen entschieden in Krisenzeiten zu viel Geld für neue Spieler auszugeben. Wie die „Sport BILD“ berichtet, wird sich daran in absehbarer Zeit nichts ändern.

Vertragsverlängerung müssen zunächst refinanziert werden

Auch wenn die Bayern durch die Rückkehr der Zuschauer in die Allianz Arena wieder deutlich mehr Einnahmen generieren werden, ist man nicht gewillt das Geld sofort auf dem Transfermarkt auszugeben. Laut dem Blatt möchten die Verantwortlichen zunächst die kostspieligen Vertragsverlängerungen refinanzieren.

Spieler wie Joshua Kimmich und Leon Goretzka haben durch ihre Verlängerungen ordentlich zugelegt in Sachen Gehalt. Weitere Bayern-Stars wie Serge Gnabry, Robert Lewandowski, Manuel Neuer und Thomas Müller könnten in den kommenden Monaten folgen.

Nach „Sport BILD“-Informationen gilt Bayern-intern daher weiterhin das Credo: Zunächst müssen Spieler verkauft werden, bevor man sich mit Neuzugängen beschäftigt. Primär geht es darum Reservisten zu verkaufen die sportlich keine Rolle spielen, finanziell jedoch eine Belastung sind. Hierzu gehören allen voran Spieler wie Bouna Sarr und Mickael Cuisance.