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?️ Die Stimmen zum Spiel gegen Union Berlin: „Der Druck auf uns war heute enorm“

Dino Toppmöller
Foto: IMAGO

Der FC Bayern hat drei Tage nach dem 0:5-Debakel im DFB-Pokal bei Borussia Mönchengladbach die erhoffte Reaktion gezeigt. Am 10. Spieltag der Bundesliga setzten die Münchner deutlich mit 5:2 bei Union Berlin durch. Spieler und Verantwortliche zeigten sich nach dem Spiel sichtlich erleichtert.



Nach dem Pokal-Debakel gegen Gladbach hat der FC Bayern sich in Fußball-Bundesliga rehabilitiert. Die Münchner drehen bereits in der ersten Halbzeit ordentlich auf, doch Union Berlin kämpft sich immer wieder zurück. Am Ende gingen die Münchner jedoch als verdienter Sieger vom Platz.

Hier sind die Stimmen zum Spiel

Thomas Müller: „Der Druck auf uns war heute enorm. Wir mussten eine Reaktion zeigen. Hier in diesem Stadion weiß man nie was passieren wird. Wir mussten in die Zweikämpfe gehen und Verantwortung übernehmen – jeder musste bereit sein und den Ball haben wollen. Wir haben ein sehr dominantes Spiel gemacht und hätten ein paar Tore mehr schießen müssen. Union hat sich gewehrt, mehr Aggressivität gezeigt und lange Bälle gespielt. Aber wir haben mit den Toren, die wir erzielt haben, die richtigen Antworten gegeben.“

Dino Toppmöller: „Wir sind total glücklich, dass wir heute die gewünschte Reaktion zeigen konnten. Es ist nie einfach hier gegen eine Mannschaft, die seit 21 Spielen zu Hause nicht mehr verloren hat. Ich denke wir haben das Spiel komplett dominiert, vor allem in der ersten Halbzeit. Die Änderungen, die wir in der Aufstellung vorgenommen haben, hatten nichts mit der Leistung vom Mittwoch zu tun. Es war eine Belastungssteuerung. Niki für Upa, King für Serge, Stanišić für Pavard und Goretzka, der verletzt ist. Wir haben auf allen Positionen große Qualität, deshalb können wir es uns leisten, Änderungen vorzunehmen.“

Manuel Neuer: „Wir haben heute den Start erwischt, den wir uns vor dem Spiel gewünscht haben. Die Gegentreffer sind natürlich ärgerlich. Aber insgesamt sind wir zufrieden, dass wir jetzt ein anderes Gesicht gezeigt haben.“