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Süle-Berater dementiert Bayern-Abschied am Saisonende: „Es ist alles offen!“

Niklas Süle
Foto: IMAGO

In den vergangenen Monaten gab es zahlreiche Spekulationen und Gerüchte rund um Niklas Süle und dessen sportliche Zukunft beim FC Bayern. Zuletzt machten Meldungen die Runde, wonach der 26-jährige den Verein am Ende der Saison (ablösefrei) verlassen wird. Sein Berater Volker Struth hat sich nun zur aktuellen Lage des Innenverteidigers geäußert.



Bleibt er oder verlässt er den FC Bayern kommenden Sommer? Die sportliche Zukunft von Niklas Süle ist zu einem Dauerthema in München geworden. In knapp acht Monaten läuft dessen Vertrag beim Rekordmeister aus. Ob und wie es mit dem Abwehrspieler an der Säbener Straße weitergeht ist weiterhin vollkommen offen. Sein Berater Volker Struth hat sich nun zum aktuellen Verhandlungsstand geäußert.

„Natürlich muss man jetzt in einen Entscheidungsprozess kommen“

Im „SPORT1“-Podcast „Meine Bayern-Woche“ hat der 55-jährige betont, dass nach wie vor keine Entscheidung gefallen ist, wie es mit Süle beim FCB weitergeht: „Natürlich muss man jetzt erstmal in einen Entscheidungsprozess kommen. So weit sind wir noch nicht. Es ist alles offen.“ Struth verriet zudem, dass es zeitnah Gespräche anstehen: „Jeder, der sich in dem Business auskennt weiß, dass es jetzt bald zu Gesprächen kommen wird. Dann muss man schauen, was passiert.“

Der 26-jährige stand in den vergangenen Monaten immer wieder in der Kritik beim FC Bayern, hat sich in dieser Saison unter Julian Nagelsmann jedoch stark formverbessert präsentiert und mit Top-Leistungen wieder in den Fokus gespielt. Süle selbst hat vor kurzem öffentlich kundgetan, dass er gerne beim FCB bleiben würde. Voraussetzung dafür sei jedoch, dass beide Seiten dies möchten. Dem Vernehmen nach möchte der deutsche Nationalspieler jedoch auch in eine deutlich höhere Gehaltsklasse aufsteigen, sowie zuletzt Joshua Kimmich und Leon Goretzka.

Süle hat zuletzt viele Pluspunkte bzw. Argumente gesammelt. Zudem genießt er das Vertrauen von Cheftrainer Nagelsmann und seinen Mitspielern. Anders als bei Kimmich, Goretzka und Gnabry zögern die Bayern-Verantwortlichen jedoch den Abwehrspieler langfristig an sich zu binden.

Struth: „Es wurden keine Gespräche mit Newcastle geführt“

Klar ist: Als ablösefreier Spieler mit dieser Formkurve wird Süle kommenden Sommer zahlreiche Angebote auf dem Tisch vorliegen haben, sollte es tatsächlich zu einem Abschied vom Rekordmeister kommen. Gerüchten zufolge gab es bereits erste Sondierungsgespräche mit interessierten Klubs. Auch Newcastle United soll demnach ein Auge auf Süle geworfen haben. Sein Berater will davon nichts wissen: „Nein, es wurden keine Gespräche geführt.“

Struth machte zudem deutlich, dass die Entscheidung einzig und allein bei Süle liegt, wo und wie es mit ihm nach der laufenden Saison weitergeht: „Das muss der Spieler entscheiden. Wenn wir in solche Gespräche gehen, dann sind wir immer mit den Wünschen und Forderungen der Spieler beauftragt. Es ist nicht so, dass der Spieler unmündig ist oder der Spieler kein Mitspracherecht hat. Niklas wird uns sagen, was er will.“ Zeitgleich deutete dieser aber auch an, dass die Bayern nach wie vor der erste Ansprechpartner sind: „Wenn Gespräche scheitern, wird man irgendwann mit anderen Klubs sprechen müssen.“