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Coman-Abschied im Sommer? Hamann: „Bayern muss auch mal einen Spieler verkaufen“

Kingsley Coman
Foto: Getty Images

Kingsley Coman hat sich in den vergangenen Spielen in Topform gezeigt und ein überzeugendes Comeback nach seiner Herz-OP hingelegt. Viele Bayern-Fans haben nach wie vor die Hoffnung, dass die Münchner den Vertrag mit dem Franzosen verlängern. Laut dem TV-Experten Dietmar Hamann planen die Münchner vermutlich zweigleisig und sind sowohl für eine Vertragsverlängerung als auch einen Verkauf im Sommer 2022 offen.



Unabhängig von seinen drei Torbeteiligungen in den letzten drei Spielen hat Coman mit seinen Tempo-Dribblings und zahlreichen gelungen Offensiv-Aktionen gezeigt, dass er, wenn er fit ist, eine absolute Bereicherung für den FC Bayern sein kann. Auch Julian Nagelsmann ist ein bekennender Fan des 25-jährigen Franzosen und hat dies zuletzt mehrfach öffentlich betont. Auch die Kollegen, allen voran Thomas Müller, machen kein Hehl daraus, dass man es begrüßen würde, wenn der Flügelflitzer über den Sommer 2023 an der Isar bleibt.

„Die Bayern werden einen Preis im Kopf haben“

Ob es dazu kommen wird, bleibt abzuwarten und wird sich vermutlich erst in den kommenden Monaten klären. Die Ausgangslage ist kompliziert. Der französische Nationalspieler fordert eine stattliche Gehaltserhöhung, die Bayern sind jedoch nicht gewillt sich auf dieser Forderung einzulassen. Die Vertragsgespräche ruhen derzeit.

Für den „Sky“-Experten Dietmar Hamann steht es außer Frage, dass die Bayern den Vertrag mit Coman gerne verlängern würden. Dennoch ist ein Abschied am Saisonende nicht ausgeschlossen. Laut Hamann liegt dies jedoch vor allem an finanziellen Aspekten: „Wenn man sich aber entschließt, ihn gehen zu lassen, wird man einen Preis im Kopf haben. Ab und zu musst du auch mal einen Spieler verkaufen, in der momentan finanziell angespannten Lage am besten mit Gewinn“, betonte dieser in seiner aktuellen „Sky“-Kolumne.