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Rudi Völler: „Mit einer Impfung würde Kimmich zum Helden werden“

Joshua Kimmich
Foto: Getty Images

Auch drei Wochen nach seiner „Impfbeichte“ steht Joshua Kimmich weiterhin im medialen Fokus. Der Druck auf den 26-jährigen bleibt nach wie vor groß. Viele Fans, Medien und Experten hoffen, dass der Bayern-Profi seine Haltung zur Corona-Schutzimpfung nochmals überdenkt. Laut Bayer-Sportchef Rudi Völler würde Kimmich damit ein wichtiges Zeichen setzen.



Ende Oktober hat Kimmich, nach dem Bundesliga-Spiel gegen die TSH Hoffenheim, im Gespräch mit „Sky“ bestätigt, dass er nicht geimpft ist. Demnach habe er derzeit noch „persönliche Bedenken“. Der Bayern-Profi schloss jedoch nicht aus, dass er sich in Zukunft doch noch impfen lässt.

Seit dem TV-Interview mit Patrick Wasserziehr hat sich Kimmich nicht mehr zu der aktuellen Debatte geäußert. Dafür melden sich zahlreiche andere Menschen zu Wort. Viele fordern Kimmich dazu auf seine Einstellung zu überdenken und sich mit den wissenschaftlichen Fakten zu beschäftigen. Auch Rudi Völler würde es begrüßen, wenn Kimmich seine Meinung nochmals hinterfragt.

„Es gibt gute Argumente sich überzeugen zu lassen“

Im Gespräch mit „BILD TV“ äußerte sich Völler wie folgt dazu: „Ich finde immer noch, dass sich die Menschen aufgrund der Argumente, die es ja gibt und die wirklich gut sind, überzeugen lassen sollen.“ Der 61-jährige betonte zudem, dass ein Umdenken von Kimmich kein Zeichen von Schwäche wäre. „Man hat ja so ein bisschen das Gefühl, dass Joshua Kimmich, wenn er sich jetzt impft, durch den öffentlichen Druck umgefallen ist. Das muss er gar nicht sein.“

Für Völler würde er damit ein Zeichen von Größe setzen: „Du bist dann – finde ich – ein top Junge, ein top Mensch, ein Held, wenn du es jetzt trotzdem machen lässt. Auch wenn der ein oder andere jetzt schreibt: Ach, jetzt ist er ja doch umgefallen.“