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Enthüllt: Zwei geplatzte Transfers führten zum Bruch zwischen Flick und Salihamidzic

Hasan Salihamidzic und Hansi Flick
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Der Dauer-Zoff zwischen Hasan Salihamidzic und Hansi Flick hat in der Vorsaison für viel Unruhe beim FC Bayern gesucht. Am Ende hat der 56-jährige Flick die Reißleine gezogen und die Münchner freiwillig verlassen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die beiden vor allem in Sachen Spielerneuzugänge unterschiedliche Meinungen hatten. Wie nun bekannt wurde, führten zwei geplatzte Transfers im Sommer 2020 zum Bruch zwischen dem Sportvorstand und dem Triple-Trainer.



Der FC Bayern wurde in den vergangenen knapp zwei Jahren mit unzähligen Spielern in Verbindung gebracht. Nahezu täglich kursierten neue Namen an der Säbener Straße. Wie „BILD“-Fußballchef Christian Falk in seinem neuen Buch „Bayern Insider“ berichtet, lag dies vor allem daran, dass Hansi Flick und Hasan Salihamidzic FCB-intern immer wieder neue Spieler ins Gespräch gebrachten haben.

Flick fühlte sich im Stich gelassen

Die Bayern haben im Sommer 2020 mit Leroy Sane, Alexander Nübel, Marc Roca, Bouna Sarr, Douglas Costa, Tanguy Nianzou, Tiago Dantas und Eric Maxim Choupo-Moting insgesamt acht neue Spieler verpflichtet, vier davon kamen als Last Minute-Deals am letzten Tag der Wechselperiode. Laut Falk waren nur Dantas und Choupo-Moting Wunschspieler von Flick. Diese hatte in den Monaten zuvor etliche andere Namen vorgeschlagen, unter anderem Timo Werner, Kai Havertz, Ridle Baku, Benjamin Henrichs, Julian Draxler, Mario Götze oder Max Meyer. Die Bayern-Bosse, allen voran Sportvorstand Hasan Salihamidzic, lehnte diese Spieler jedoch alle samt ab.

Wie Falk berichtet hat dies bei Flick zu einer äußerst hohen Frustration geführt. Das Fass zum Überlaufen brachten jedoch zwei ganz spezielle Spieler. Demnach wurde Flick damals signalisiert, dass die Verpflichtungen von Callum Hudson-Odoi (FC Chelsea) und Sergino Dest (damals Ajax Amsterdam) für die neuen Saison bereits fix seien. Am Ende wechselte keiner der beiden zum deutschen Rekordmeister. Hudson-Odoi blieb bei den Blues und Dest entschied sich für den FC Barcelona. Diese beiden geplatzten Transfers haben laut Falk zum endgültigen Bruch zwischen Salihamidzic und Flick geführt.

Salihamidzic bestätigte unlängst selbst im Gespräch mit dem „kicker“, dass es „Differenzen darüber gab, wie wir im Klub die Mannschaft managen“. Faktisch ging es dabei um die Kaderplanung und die Verpflichtungen neuer Spieler.