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Hoeneß poltert nach Chaos-JHV: „Die schlimmste Veranstaltung, die ich je beim FC Bayern erlebt habe!“

Uli Hoeneß
Foto: IMAGO

Der FC Bayern kommt nicht zur Ruhe. Nach dem Corona-Chaos der vergangenen Tage, erlebten die FCB-Verantwortlichen gestern Abend ein regelrechtes Debakel bei der Jahreshauptversammlung der Münchner. Ehrenpräsident Uli Hoeneß polterte nach der Veranstaltung und war sichtlich aufgebracht.



Trotz Corona-Krise, Umsatzrückgang und Sextuple-Gewinn gab es am Donnerstagabend im Münchner Audi Dome bei der Jahreshauptversammlung des FC Bayern faktisch nur ein Thema – Katar.

Über die kompletten fünf Stunden hinweg wurde das umstrittene Sponsoring mit Qatar Airways immer wieder aufgegriffen. Während die Verantwortlichen nicht müde wurden zu betonen, dass die JHV nicht der richtige Ort sei, um dieses Reizthema zu diskutieren und der FC Bayern München eV nicht in der Lage ist Entscheidungen der FC Bayern München AG zu bestimmen, drängten mehrere Mitglieder auf eine Abstimmung – ohne Erfolg.

JHV endet im totalen Chaos

Während des ganzen Abends war bereits eine sichtliche Spannung zu spüren. Als Herbert Hainer kurz nach Mitternacht die Versammlung für beendet erklärte, obwohl noch Rednerbeiträge offen waren, wurde dies mit einem gellenden Pfeifkonzert quittiert. „Hainer raus“ und „Vorstand raus“-Rufe hallten durch den Audi Dome.

Selbst ein Versuch von Ehrenpräsident Uli Hoeneß die Stimmung zu beruhigen scheiterte. Der 69-jährige zeigte sich sichtlich geschockt und polterte kurze Zeit später: „Darüber muss ich erst einmal schlafen. Das war die schlimmste Veranstaltung, die ich je beim FC Bayern erlebt habe!“ Mehr wollte und konnte Hoeneß nicht sagen.