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Stiller tritt gegen die Bayern nach: „Habe nie wirklich eine Chance bekommen“

Angelo Stiller
Foto: IMAGO

Angelo Stiller galt als eines der Top-Talente aus dem FC Bayern Campus, dennoch verließ der Mittelfeldspieler den Rekordmeister vergangenen Sommer. Nun blickt der Youngster auf seine Zeit bei den Münchnern zurück und ist von den Verantwortlichen enttäuscht. 



Angelo Stiller wechselte im letzten Sommer ablösefrei vom FC Bayern zur TSG Hoffenheim. Mit Trainer Sebastian Hoeneß wurde der zentrale Mittelfeldspieler in der Saison 2019/20 Meister der 3. Liga, machte dann aber den Schritt nach Sinsheim, da er bei den Roten nicht genügend Spielzeit bekam. Im Interview mit dem „kicker“ führte Stiller nun weiter aus, warum er den sechsmaligen Champions-League-Sieger letzten Endes verließ: „Ich habe nie wirklich eine Chance bekommen“, fasst der 20-jährige Mittelfeldspieler seine Zeit an der Säbener Straße zusammen.

„TSG-Wechsel war der richtige Schritt“

Im Interview ergänzt er: „Da war anfangs schon viel Wehmut dabei. Aber es hat sich schnell herausgestellt, dass dieser Schritt der richtige ist.“ Hoffenheim spielt bis dato eine starke Saison, steht nach dem 2:1-Sieg im Baden-Derby über Freiburg aktuell auf dem 4. Platz, was der Elf von Sebastian Hoeneß die CL-Qualifikation ermöglichen würde. Ein Grund für den positiven Trend ist auch Angelo Stiller, der in der laufenden Saison regelmäßig zum Einsatz kommt.

Wie konnten die Bayern solch einen talentierten Spieler also ziehen lassen? 2020 verpflichtete der Rekordmeister Marco Roca und Tiago Dantas – ebenfalls zwei junge Mittelfeldspieler. Für Angelo Stiller alles andere als verständlich: „Da war ich natürlich erstmal geschockt“ sagt der spielstarke Linksfuß. Die Kaufoption von Dantas wurde letzten Endes nicht gezogen, auch Marc Roca bringt es bis jetzt auf wenige Startelfeinsätze. Somit ist nicht auszuschließen, dass der FC Bayern die fehlenden Bemühungen um Stiller eines Tages nochmal bereut.

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