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Neuer Cuisance-Zoff – „Er hat beim FC Bayern nichts zu suchen“

Michael Cuisance
Foto: Getty Images

Michael Cuisance gilt schon seit längerer Zeit als „Problem-Profi“ beim FC Bayern. Der 22-jährige spielt unter Julian Nagelsmann keine Rolle. Aktuellen Medienberichten zufolge kam es beim Heimspiel gegen Wolfsburg zu einem (neuen) Eklat zwischen dem Mittelfeldspieler und dem FCB-Coach.



Cuisance hat quasi seit seinem Wechsel im Sommer 2019 keinen einfachen Stand beim FC Bayern. Weder unter Niko Kovac, Hansi Flick oder aktuell unter Julian Nagelsmann konnte sich der Youngster auch nur ansatzweise durchsetzen. Die Konkurrenz im Mittelfeld der Bayern ist schlichtweg zu groß. Dem Vernehmen nach steht sich dieser oftmals selbst im Weg, wie ein neuer Eklat nun deutlich macht.

Trikot-Wurf könnte die letzte Bayern-Aktion für Cuisance gewesen sein

Der Spanier Marc Roca hat sich zuletzt mit harter Arbeit eine Chance unter Nagelsmann erkämpft und diese prompt genutzt. Bei Cuisance hingegen sieht die Sache gänzlich anders aus. Zwar kam der junge Franzose gegen Stuttgart unter der Woche das erste Mal seit langem zu einem Einsatz, dennoch steht der Mittelfeldspieler nach wie vor auf der Streichliste an der Isar.

Wie die „BILD Zeitung“ berichtet, kam es am Freitagabend beim 4:0-Erfolg der Bayern gegen Wolfsburg zu einem unschönen Zwischenfall. Demnach hat Cuisance Cheftrainer Nagelsmann sein Aufwärm-Trikot vor die Füße geworfen, als dieser gemerkt hatte, dass er im letzten Spiel des Jahres nicht mehr zum Einsatz kommt. Der FCB-Coach hat diese Szene nicht wirklich registriert, weil sich diese in seinem Rücken abgespielt hat. Ein solches Verhalten ist besonders in einem Verein wie dem FC Bayern, bei dem die Einheit des Teams traditionell vor dem Ego des Einzelnen steht, höchst problematisch.

Wagner fällt vernichtendes Urteil

Das sieht auch Ex-Bayern-Spieler und „DAZN“-Experte Sandro Wagner so. Den Cuisance-Umgang mit Trainer Nagelsmann kritisiert Wagner scharf: „Früher hätte es wahrscheinlich eine Watschn gegeben. Das darf man heute nicht mehr. Man muss also damit anders umgehen. So ein Spieler hat beim FC Bayern nichts zu suchen. Das muss man ganz ehrlich sagen“, betonte dieser bei „BILD TV“.

Klar ist: Bereits vor seinem Trikot-Wurf standen die Zeichen deutlich auf Abschied. Die Bayern planen nicht mehr Mittelfeldspieler und wollten diese bereits vergangenen Sommer loswerden – ohne Erfolg. Zuletzt machten Meldungen, wonach der FC Venedig aus der Serie A großes Interesse an Cuisance haben soll. Die Verantwortlichen in München werden dem Franzosen sicherlich keine Steine in den Weg legen, sollte im Januar ein Angebot eintrudeln.

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