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Konkurrenz für Früchtl und Ulreich? Nachwuchstorhüter Schneller verlängert bis 2024 beim FC Bayern

Lukas Schneller
Foto: IMAGO

Während sich die Vertragsgespräche mit Manuel Neuer auf der Zielgeraden befinden, hat der FC Bayern den Vertrag von Nachwuchstorhüter Lukas Schneller vorzeitig verlängert. Aktuellen Medienberichten zufolge könnte dies auch die Zukunft von Sven Ulreich, Alexander Nübel und Christian Früchtl beeinflussen.



Wie die Münchner am Dienstag verkündet haben, hat der 20-jährige Schneller seinen Vertrag bis 2024 bei den Bayern verlängert. Der Torhüter kam bisher ausschließlich bei den FCB-Amateuren zum Einsatz, könnte nach Informationen der „BILD Zeitung“ jedoch zeitnah den Sprung zu den Profis schaffen. Der gebürtige Münchner stammt aus der Jugend des Rekordmeisters und soll vor allem bei Torwarttrainer Toni Tapalovic hoch im Kurs stehen.

Wie geht es mit Früchtl und Ulreich weiter?

Wie das Blatt berichtet, wird das Torwart-Karussell beim FC Bayern im Sommer erneut Fahrt aufnehmen. Während Nübel noch bis 2023 an Monaco verliehen ist, stellt sich die Frage wer die Nr. 2 und 3 hinter Stammtorhüter Manuel Neuer wird. Sven Ulreich ist noch bis zum Ende der Saison an die Münchner gebunden. Laut der „BILD Zeitung“ ist eine Vertragsvelrängerung mit dem 33-jährigen Routinier durchaus möglich. Dieser würde damit weiterhin der erste Backup von Neuer bleiben. Optional könnte Stefan Ortega von Arminia Bielefeld ablösefrei zum FCB wechseln.

Christian Früchtl hingegen scheint seinen Platz im Profikader nicht mehr sicher zu haben. Demnach wird es zu einem Zweikampf zwischen Schneller und Früchtl kommen. Der 21-jährige verfügt bei den Bayern noch über einen Vertrag bis 2023. Seine letztjährige Leihe nach Nürnberg stellte sich schnell als Flop heraus. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass dieser im Sommer nochmals die Münchner verlässt.

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Warum werden die Talente immer mit solchen extrem kurzen Verträgen ausgestattet? Viel Geld kann man so nicht verdienen und das sollte schließlich die Hauptaufgabe der Nachwuchsabteilung sein.

Wahrscheinlich, weil der Spieler nicht länger verlängern möchte. Bei der Konkurrenz ist der Spieler nicht gewillt sich so lange an Bayern zu binden. Nach dem Motto: Mal schauen, wie sich die Lage entwickelt und dann nochmal verlängern oder eben ablösefrei wechseln. Bayern kann den jungen Talenten eben keine langfristige Perspektive bieten und 3x verliehen werden (vgl. Fein) funktioniert halt zumeist nicht.