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Süle-Nachfolger: Bayern fokussiert sich auf Christensen und Zakaria

Andreas Christensen
Foto: IMAGO

Bedingt durch den Abschied von Niklas Süle müssen sich die Bayern-Bosse im Sommer auf die Suche nach einem neuen Innenverteidiger begeben. Aktuellen Medienberichten zufolge läuft die Suche bereits auf Hochtouren. Demnach fokussieren sich die Münchner auf zwei konkrete Spieler.



Matthijs de Ligt, Antonio Rüdiger, Denis Zakaria, Andreas Christensen, Matthias Ginter und Nico Schlotterbeck: Die Liste an potenziellen Süle-Nachfolgern beim FC Bayern ist lang. Der FCB wurde in den vergangenen Wochen mit allen Spielern (intensiv) in Verbindung gebracht. Wie Maximilian Koch von der „Abendzeitung München“ berichtet, haben sich jedoch zwei Favoriten herauskristallisiert.

Christensen scheint die 1A-Option für die Bayern zu sein

Laut Koch deutet vieles darauf hin, dass die Bayern sich vor allem um den Dänen Andreas Christensen bemühen werden. Dieser ist ablösefrei zu haben im Sommer, kennt die Bundesliga bereits aus seiner Zeit bei Borussia Mönchengladbach und ist in Sachen Gehalt durchaus finanzierbar für die Münchner. Dem Vernehmen nach hat der Rekordmeister bereits im Dezember den Kontakt zu der Spielerseite aufgenommen und soll gute Chancen im Transferpoker um den 25-jährigen haben.

Antonio Rüdiger hingegen scheint keine ernsthafte Option mehr für den FC Bayern sein. Grund: Der DFB-Star ist zu teuer. Vor allem die Gehaltsforderungen schrecken die Verantwortlichen an der Isar ab. Zudem tendiert der 28-jährige, anders als Christensen, deutlich mehr zu einem Verbleib beim FC Chelsea bzw. einem Wechsel zu Real Madrid.

Auch bei de Ligt sind die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen alles andere als optimal. Der Niederländer kostet zwischen 60-70 Mio. Euro Ablöse. Viel Geld für den FC Bayern in der anhaltenden Corona-Krise. Ein Transfer im Sommer könnte nur ein Thema werden, sollten die Münchner selbst Einnahmen durch Spielerverkäufe generieren. Die Frage ist nur: Wen sollen die Bayern verkaufen, um so viel Geld einzunehmen?

Bei Denis Zakaria hängt vieles davon ab ob und wie es mit Corentin Tolisso beim FC Bayern weitergeht. Laut Koch wird der Schweizer erst zu einem ernsten Thema an der Säbener Straße, sollte Tolisso den FCB am Saisonende tatsächlich verlassen. Gerüchten zufolge können sich Klub und Spieler jedoch eine Vertragsverlängerung vorstellen. Die Gespräche diesbezüglich sollen zeitnah stattfinden. Klar ist aber: Verlässt Tolisso den Klub, werden sich die Bayern um Zakaria bemühen. Vor allem dessen große Flexibilität wird von den Bayern sehr geschätzt. Zakaria kann sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Abwehrmitte spielen.

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