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Bierhoff schwärmt von Wanner, scheut jedoch den Vergleich mit Musiala

Paul Wanner
Foto: IMAGO

Mit Paul Wanner hat der FC Bayern erst vor kurzem eines der vielversprechendsten Nachwuchstalente in Deutschland langfristig an sich gebunden. Der offensive Mittelfeldspieler soll künftig auch für den DFB für Furore sorgen. Oliver Bierhoff hat sich nun erstmals zu dem 16-jährigen Youngster und dessen Zukunft geäußert.



Wanner hat mit seinem Profidebüt für die Bayern zuletzt für viel Aufsehen in München gesorgt. Der Youngster trainiert regelmäßig bei den Profis mit und soll nach und nach aufgebaut werden. Nicht nur die Verantwortlichen an der Säbener Straße erhoffen sich viel von Wanner, auch der DFB plant fest mit dem offensiven Mittelfeldspieler.

„Paul ist eines unserer Ausnahmetalente“

Bedingt durch die Tatsache, dass Wanner neben der deutschen auch die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt, droht ein Wettbuhlen zwischen dem DFB und dem ÖFB zu entfachen. DFB-Direktor Oliver Bierhoff bestätigte gegenüber „Sky“, dass die Österreicher ihr Glück versuchen werden: „Ich habe mit Peter Schöttel telefoniert. Es war fair und sauber, dass er gesagt hat: ‚Schau her! Er hat österreichische Wurzeln. Es wäre es ja verkehrt, wenn wir uns nicht darum kümmern würden.‘ Das ist verständlich.“

Der 53-jährige zeigte sich aber zuversichtlich, dass der DFB Wanner die bessere Perspektive anbieten kann: „Wir sind guter Dinge. Er ist ein Ausnahmetalent und wird sicherlich davon träumen, große Titel zu gewinnen. Ohne den Österreichern zu nahe zu treten, aber die Chance dazu ist bei der deutschen Nationalmannschaft schon größer.“

Wanner ist noch nicht auf dem Niveau von Musiala

Laut „Sky“-Informationen soll Wanner, der bisher für die deutsche U17 gespielt hat, die U19 überspringen und bald sein Debüt in der U21 feiern. Die A-Nationalmannschaft von Hansi Flick ist laut Bierhoff aktuell kein Thema: „Es ist schön, wenn so ein junger Spieler wieder für ein bisschen Furore sorgt. Aber man muss auch versuchen, das alles wieder zu beruhigen. Denn auf den Jungen ist viel eingeprasselt.“

Mit Jamal Musiala hat ein FCB-Youngster im Vorjahr eine steile Karriere hingelegt und bereits den Sprung in die DFB-Elf geschafft. Laut Bierhoff wird es bei Wanner nicht so schnell gehen: „Man kann aber nicht von einem Vergleich mit Jamal Musiala sprechen, der das damals schon auf einem anderen Niveau gezeigt hat.“

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Bierhoff… Was will der denn?

Dann lasst sie mal rennen. Würde heute gegen Greuth alle jungen spielen lassen.
Wäre interessant zu sehen ob und was sie drauf haben.
Wird aber nicht passieren….:) (: