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Trotz ungewisser Zukunft: Bayern-Abschied ist kein Thema für Serge Gnabry

Serge Gnabry
Foto: Getty Images

Die Vertragsverlängerung von Serge Gnabry hat sich mittlerweile zu einer echten Hängepartie entwickelt. Auch wenn die Münchner schon seit Monaten mit dem 26-Jährigen im Austausch stehen, sind beide Seiten noch weit entfernt von einer Einigung. Trotz der ungewissen Zukunft des deutschen Nationalspielers ist ein Abschied im Sommer kein Thema – weder für Gnabry noch für die Bayern.



Seit knapp fünf Monaten halten die Vertragsgespräche zwischen Serge Gnabry und den Bayern mittlerweile an, wirklich nähergekommen ist man sich in dieser Zeit jedoch nicht. Übereinstimmenden Meldungen zufolge sind beide Seiten gewillt den bis 2023 laufenden Vertrag vorzeitig zu verlängern, die Gehaltsforderungen des Offensivspielers gestalten dieses Vorhaben jedoch schwierig. Dem Vernehmen nach fordert Gnabry knapp 15 Mio. Euro pro Jahr.

Gnabry liebäugelt mit der spanischen La Liga

Laut der „Sport BILD“ ist auch die letzte Verhandlungsrunde Mitte Februar ergebnislos geendet. Wirklich nervös ist deswegen jedoch niemand, weder der Klub, noch der Spieler. Wie die „tz“ berichtet, ist ein Gnabry-Abschied im Sommer keine Option für den 26-Jährigen. Auch die Bayern befassen sich damit nicht, auch wenn der DFB-Star damit mit einem auslaufenden Vertrag in die neue Saison gehen könnte.

Interessant ist jedoch: Laut „tz“-Informationen kann sich Gnabry durchaus vorstellen künftig in der spanische La Liga zu spielen. Vor allem Real Madrid und der FC Barcelona sollen ihn reizen. Zum aktuellen Zeitpunkt ist dies jedoch kein Thema.

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Ach da bahnt sich ja wieder was an, dann wird man sich nicht mehr einig und er geht ablösefrei wie schon gehabt

🙄😴 Das Problem ist, dass den Verein unter dem neuen Management nie etwas beunruhigt, bis es zu spät ist…ablösefrei

Da könnte ja unser Sportvorstand endlich wieder einmal einen wichtigen Spieler verschenken. Der Mann ist die Unfähigkeit in Person

Mach mal einen Gegenvorschlag? Wie soll man mit den Spielern umgehen? Sie mit Millionen überschütten, sie jeden Tag lieb halten, damit das auch mit der Wertschätzung stimmt? Bei solchen Typen hat ein Verein keine Chance. Die haben sich, wie Alaba, einen Verein in den Kopf gesetzt und da wollen sie mit aller Gewalt hin, zumal auch Handgeld und Gehalt stimmt.
Wenn eine Veertragsverlängerung gelingt und die Spieler richtig Geld verdienen heißt es wieder, bei dieser oder jener Vertragsverlängerung sei das Gehaltsgefüge gesprengt worden. Das ist inzwischen ein Teufelskreislauf.

Der Gegenvorschlag ist mit keinem Spieler in das letzte Jahr zu gehen sondern ihn vorher zu verkaufen. Für Alaba, Boa, Süle hätte man noch gutes Geld mitnehmen können, dass man wieder in den Kader investieren kann. Wenn Gnabry nicht verlängern will ist das okay, aber dann soll er halt im Sommer gehen.

Aber du weißt schon, dass du keinen Spieler ohne seinen Willen verkaufen kannst. Wir sind hier nicht in einer der amerikanischen ligen wo du ohne deinen Willen getradet werden kannst.
Also mach mal einen Vorschlag wie du einen Spieler mit 1 Jahr Vertrag ohne seinen Willen verkaufen kannst?

„Trotz der ungewissen Zukunft des deutschen Nationalspielers ist ein Abschied im Sommer kein Thema – weder für Gnabry noch für die Bayern.“ Erst einmal muss man als Verein selber den Willen haben den Spieler abzugeben wenn er nicht verlängert und dann bekommt man da auch eine Einigung hin.
Wenn man dem Spieler eröffnet, dass er ohne Verlängerung keine tragende Rolle mehr spielt und man sich auf den Aufbau seines Nachfolgers konzertieren möchte, werden sich wohl die wenigsten Spieler mit einem Karrierplan durch ein Jahr ohne Stammplatz Garantie quälen.

Gegenfrage: wo ist denn die Wertschätzung der Spieler für den Verein wenn sie ablösefrei gehen und sich stattdessen die Taschen persönlich mit Handgeld voll machen?

Grafenberg ist hier ein positives Beispiel, wenn er sagt er wird auf keinen Fall ablösefrei gehen nachdem was der Club ihm ermöglicht hat.

Und du glaubst jetzt, Bayern würde einen Spieler wie Coman, gnabry etc. 1 Jahr auf die Tribüne hocken, weil er sich Ned verkaufen lässt.

Wer hat denn was von Tribüne gesagt? Ich sagte kein Stammplatz mehr, also Bank. Dann starten halt junge, hungrige Spieler und sammeln Erfahrung für die Nachfolge. Warum soll das denn Bitte die heilige Kuh sein? Die Spieler dürfen alle machen und fordern was sie wollen und der Verein hat das zu erfüllen? Sag mir mal was an Gnabrys Spiel in den letzten Monaten eine Gehaltsverdopplung rechtfertigt?

Das meine ich auch,immer nur Geld und Händchen halten.Spieler sollen mal in sich kehren!!Aber Brazzo der sollte zuerst gehen!! Die Bosse kommen immer zu spät!!

100 % richtig … schwieriges Thema…

wie schon wieder alles rumheulen wegen eines drittklassigen artikels hier. kimmich wurde verlängert, goretzka wurde verlängert, coman wurde verlängert und man wird auch mit gnabry verlängern. also haltet doch einfach mal etwas die füße still.

Passt!

Wenn er jetzt geht, heißt es wieder, Brazzo habe ihn rausgeekelt. Geht er nächstes Jahr ablösefrei, hat der Verein wieder geschlafen.
Gnabry wird seinem Kumpel Alaba zu Real folgen, das scheint mir ausgemachte Sache zu sein. Wahrscheinlich läuft das auch auf die gleiche Tour ab.
Leider haben die Spieler nicht den Charakter zu sagen, ob sie gehen oder bleiben wollen. Wenn Gnabry endlich die Karten auf den Tisch legen würde, wäre allen geholfen.

Einen solchen flügelspieler muss man halten nicht um jeden Preis aber er hat ja gezeigt das er wichtig ist.

Die Sache ist doch ganz einfach, wenn ein Spieler weder verlängert, noch verkauft werden will, dann will er wohl nicht mehr spielen, dann setzt ich ihn als Verein einfach mal 3 Monate auf die Tribüne, mal schauen, ob er dann verlängert oder gehen will, denn ein komplettes Jahr ohne Spielpraxis, da zahlt kein Verein mehr 20 Millionen Gehalt

Fakt ist für mich, die Gehaltsvorstellung von Gnabry ist absolut gerechtfertigt. Er spielt seit 2018 für den FCB, bringt seitdem immer konstant seine Leistung und er ist kaum verletzungsanfällig. Sane‘ wurde erst geholt und bekommt sofort viel mehr Gehalt, obwohl er weniger konstant ist. Mit Coman wurde nach einer saftigen Gehaltserhöhung verlängert und der ist nunmal bekanntermaßen sehr verletzungsanfällig. Von daher kann ich Gnabry verstehen. Die Bayern sollten auf seine Wünsche eingehen, bevor sie wieder einen sehr guten Spieler verlieren.

Ich meine auch Gnabry sollte gehalten werden

Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.