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Nagelsmann-Experiment geht auf: Musiala glänzt als Sechser

Jamal Musiala
Foto: IMAGO

Der Erfolg beim FC Bayern trägt viele Namen. Auch Jamal Musiala hat zuletzt einen nicht unerheblichen Beitrag zum 7:1 gegen den FC Salzburg geleistet. Der 19-jährige kam auf der „Sechser-Position“ zum Einsatz und überzeugte auf ganzer Linie. Der FCB-Youngster könnte künftig deutlich öfter an der Seite von Joshua Kimmich auflaufen.



Gegen den überforderten FC Salzburg gingen alle Pläne von Trainer Nagelsmann auf. Auch die Berufung von Jamal Musiala als defensiver Sechser entpuppte sich als voller Erfolg. Der ausgebildete Offensivspieler glänzte neben Joshua Kimmich sowohl in seiner Rolle als Abräumer als auch zwischen den Ketten. Nagelsmann zeigte sich nach dem Spiel höchst zufrieden mit der Leistung des 19-jährigen, wies aber auch darauf hin, dass Musiala noch einen „Reifeprozess“ durchlaufen müsse und manchmal noch „zu verspielt“ sei.

„Er hat eine gute Aggressivität, auch wenn er Bambi genannt wird“

Auf „Sport1“- Nachfrage ging Nagelsmann nach dem Spiel detailliert auf seinen Schützling und dessen Impact auf das Spiel der Münchner ein: „Er hat eine gute Aggressivität, auch wenn er Bambi genannt wird. Er hat einen guten Schwerpunkt und weiß, wie er seinen Körper einsetzt“. Für die, die es vor dem Spiel glaubten besser zu wissen hatte Nagelsmann ebenfalls eine kleine Breitseite in petto: „Viele haben ja gesagt, wir spielen zu offensiv, jetzt auch noch mit Jamal auf der Sechs. Und siehe da, wie gut er auf der Sechs spielen kann! Man muss das den Jungs nur zutrauen, dann kriegen sie es auch hin.“ Der „Thiago-Plan“ mit Musiala scheint aufzugehen.

Musiala konnte sich nach seiner Corona-Genesung an Marcel Sabitzer und Marc Roca vorbeischieben und einen Stammplatz ergattern. Mit der Rückkehr von Leon Goretzka könnte es zwar wieder etwas enger werden, erste Alternative für den 27-jährigen Nationalspieler bleibt „Bambi“ in dieser Form aber allemal.

Musiala soll zum Thiago 2.0 werden

Der TV-Sender hatte bereits vor einiger Zeit vom Plan des Trainerstabs berichtet Musiala zu einem „Thiago 2.0“ umzuschulen, sprich das Eigengewächs vermehrt als „Sechs oder Acht“ einzusetzen, der als Bindeglied zwischen Offensive und Defensive agiert. Parallelen zwischen Thiago und Musiala sind bereits erkennbar. Beide Spieler verfügen über ähnliche Anlagen und ein unglaubliches Gefühl am Ball. Auch Nagelsmann ist ein bekennender Musiala-Fan: „Seine fußballerische Qualität hilft uns auf der Position, weil er sich aus Drucksituationen löst und gute Ideen nach vorne hat. Der Trainer schließt „Auf Jamal verzichte ich nur ungern!“

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9 Comments
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Die negative Seite davon ist dass damit eine Option im Angriff fehlt wo der Kader sowieso schon dünn ist. Ich denke dass Roca mehr Spielzeit verdient hat.

Stimmt. Aber braucht es offensiv noch mehr Optionen? Aber ja, für Roca finde ich es ebenfalls schade.

Roca ist durch.

Roca hat unter Flick keine Rolle gespielt und unter Nagelsmann jetzt auch nicht.

Fazit: Einfach nicht gut genug für den FC Bayern.

Hätte man es vor seiner Verpflichtung schon erkennen können?
Natürlich. Denn er hat beim Tabellenletzten und damit Absteiger der spanischen Liga gespielt.

Vor allem, wenn Goretzka wieder da ist, wo soll dann Musiala hin? Er ist einfach zu gut, um jede Woche irgendwo hin geschoben zu werden…

Last edited 5 Monate zuvor by Andy Rush

Und wenn Fonsi wieder da ist muss noch einer raus. Zumindest wächst dann die Qualität auf der Bank.

Ich würde den Bayern folgenden Rat geben, mit Tolisso verlängern, Roca und Sabitzer verkaufen, dann haben sie mit Kimmich, Goreztka, Musiala und Tolisso genug Spieler für das defensive Mittelfeld. Anstelle von Süle käme Richards in Frage und dann noch einen Rechtsverteidiger von internationaler Klasse mit Potenzial nach oben und das sollte doch dieses Bürschchen Brazzo auf die Reihe bringen.

Tolisso will 16 Mio….

…. Und über Sabitzer hält Nagelsmann die Hand.