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Bericht: Bayern nimmt US-Nachwuchs-Torhüter Gabriel Slonina ins Visier

Gabriel Slonina
Foto: IMAGO

Auf der Suche nach einem neuen Torhüter sind die Bayern allen Anschein nach in der US-amerikanischen MLS fündig geworden. Aktuellen Meldungen zufolge beschäftigt sich der FCB mit US-Youngster Gabriel Slonina.



Auch wenn Manuel Neuer seinen Vertrag erst vor kurzem vorzeitig bis 2024 verlängert hat, scheinen sich die Bayern-Bosse nach wie vor mit der Frage zu beschäftigen, wie es nach der Ära von Neuer im Tor der Münchner weitergehen soll. Mit Alexander Nübel hat man bereits im Sommer 2020 einen designierten Neuer-Nachfolger verpflichtet. Das Problem: Nübel möchte nicht bis 2024 warten, bis er eine realistische Chance beim Rekordmeister erhält.

Wie das Portal „Transfermarkt“ berichtet, sondiere die Bayern erneut den Transfermarkt auf der Suche nach einem neuen Torhüter und sind dabei auf Gabriel Slonina aufmerksam geworden.

Langzeit-Nachfolger von Neuer?

Der 18-Jährige steht derzeit bei Chicago Fire unter Vertrag und hat den Sprung aus der eigenen Jugend zu den Profis geschafft. Der US-amerikanische Nationalspieler gehört zu den vielversprechendsten Nachwuchstalenten seines Landes.

Der FCB sieht in dem Youngster einen potenziellen Langzeit-Nachfolger für Neuer und scoutet diesen derzeit intensiv. Neben den Bayern gibt es zahlreiche weitere Interessenten. Slonina wurde in den letzten Wochen mit einem Wechsel zu Juventus, Chelsea und Wolverhampton in Verbindung gebracht. Vertraglich ist Slonina nur noch bis Ende 2023 an Chicago gebunden. Sein aktueller Marktwert liegt derzeit bei drei Millionen Euro.

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10 Comments
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Um dann mit Unsympath Ulle noch 100x zu verlängern.

Die Spuren von Neuer sind groß…, aber irgendwann muss ein Nachfolger her. Ami’s sind von ihrer Mentalität immer etwas unbefangener und lockerer. Das hilft sicher gegen all zu hohe Erwartungen! Ob er die Fähigkeiten hat Neuer zu beerben kann die Scoutingabteilung des FC Bayern sicher gut beurteilen.

Das mit den Torhütern bei Bayern ist mir schon länger ein Dorn im Auge.
In den letzten Jahren hatten wir immer wieder aus dem Nachwuchs heraus sehr gute Torhüter, die aber letztendlich nie aufgebaut und wirklich herangeführt wurden.
Klar ist das eine entscheidende Position, wo es nur eine Nr. 1 geben kann.
Da sind halt auch Alphatiere gefragt, wie Kahn oder etz Neuer.
Aber genau das ist es, was auch zum Problem auf dieser Position wird.
Keiner erlaubt einem Nachwuchskeeper entsprechende Einsatzzeiten neben ihm.
Die Folge ist, das Talente abwandern und dort nicht mehr genug unterstützt werden und versauern.
Dafür muss man dann für teuer Geld irgendwoher einen Keeper kaufen….
Finde ich sehr problematisch und die Auswirkungen sieht man bei deutschen Keeper gerade was den Nachwuchs betrifft….

Servus Campus ,viel investiert aber nichts kommt hoch. Immer wieder ,Super Talente im Ausland kaufen.Sollte mann die Ausbildung mal überdenken.

Super Goalie! Hab ihn in der MLS im Fernsehen gesehen! Körperlich stark und reaktionsschnell! Mischung Oblak und Courtois!

Nübel 2.0 schaut euch um wenn Neuer wirklich aufhört vorher kommt sowieso keine zum Zug.

Als wenn es in Deutschland keine guten Keeper gibt.

Wir haben im Nachwuchs immer wieder hervorragende Torhüter, aber KEINER hat auch nur eine Chance bekommen. Z.B. Früchtl

Stattdessen werden Leute wie Nübel geholt, wo mir bis heute nicht klar wird wieso.

Ullrich ist ein solider Ersatzmann für Neuer, aber leider nicht mehr der jüngste.

Leider nicht hervorragend genug, um eine Neuer zu beerben. So einen Torhüter findest Du nur ein Mal unter 1000!

Es ist einfach wahnsinnig schwer, eine Spielerentwicklung zu prognostizieren. Selbst von den Supertalenten schafft es nur ein Bruchteil in die Profikader der internationalen Topclubs.

Einen Weltklasse-Torhüter zu finden, ist besonders schwer. Die Bayern hatten zwar immer mal viel versprechende Talente, letztlich war aber keiner auf dem Niveau, um Neuer zu beerben. Selbst einem Nübel, der schon sehr weit in der Entwicklung ist, trauen die Bayern-Bosse offenbar die Nummer 1 in München nicht zu.

Da hilft es nur die zwei verbleibenden Jahre zu nutzen und den Markt zu sondieren. Lieber ein Talent zu viel verpflichten, als eines zu wenig!