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Transferpoker um Matthijs de Ligt: Chelsea und Bayern liefern sich einen Zweikampf

Matthijs de Ligt
Foto: Getty Images

Der FC Bayern hat einen neuen Wunschspieler für seine Innenverteidigung ausfindig gemacht. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge arbeiten die Münchner an einer Verpflichtung von Matthijs de Ligt von Juventus Turin. Der 22-Jährige selbst tendiert zum FCB, der FC Chelsea scheint derzeit jedoch eine bessere Ausgangslage im Transferpoker um den Niederländer zu haben.



Wie der Pay-TV-Sender „Sky“ am Montagabend berichtet hat, stehen die Bayern bereits in Kontakt zu der Spielerseite und Juventus Turin. Während Hasan Salihamidzic und Julian Nagelsmann de Ligt im persönlichen Gespräch von einem Wechsel an die Isar überzeugen konnten, dürften sich die Verhandlungen mit Juve deutlich schwieriger gestalten. Grund: Mit dem FC Chelsea buhlt ein weiterer Top-Klub um den Holland-Youngster und die Blues sind allen Anschein nach bereit mehr Ablöse als die Bayern zu zahlen.

Bayern muss finanziell nachlegen

Nach „Sky“-Informationen möchte de Ligt unbedingt zum deutschen Rekordmeister. Das Problem: Die finanzielle Schmerzgrenze der Bayern liegt bei 60 Millionen Euro. Juve fordert jedoch knapp 80 Millionen Euro. Wie Romeo Agresti von „GOAL Italia“ berichtet, haben die Blues derzeit die Nase vorne im Transferpoker um den 22-Jährigen. Dem Vernehmen nach bieten die Londonern aktuell 70 Millionen Euro und drängen schon seit Wochen auf einen Transfer. Chelsea hat mit Antonio Rüdiger und Andreas Christensen zwei Innenverteidiger im Sommer verloren und sucht händeringend neue Spieler für das Abwehrzentrum.

Wird Pavard zum Joker im de Ligt-Poker?

Während Chelsea bereit ist mehr Ablöse für de Ligt zu bezahlen als die Bayern, haben die Münchner mit Benjamin Pavard auch ein Ass im Ärmel. Wie „Sky“ erfahren hat, erwägt der FCB einen Verkauf des Franzosen im Sommer. Demnach soll der Defensiv-Allrounder bei Juve auf der Wunschliste stehen. Dieser könnte damit auf Anhieb die Nachfolge von de Ligt bei der „Alten Dame“ antreten.

Der Marktwert von Pavard wird von Transfermarkt auf 30 Millionen Euro taxiert. De Ligt kommt auf 70 Millionen Euro. Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die beiden Klubs auf einen Tauschdeal verständigen, bei dem die Bayern noch 40-50 Millionen Euro on top draufzahlen.

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Wäre zwar cool,würde aber trotzdem nicht pavard eintauchen

Sehe ich genau so. Plötzlich soll da hinten alles neu zusammengestellt werden. Da wird sich Unruhe breit machen.
Danach ist’s auch nicht besser als vorher.

Matthijs de Ligt ist ein Top-Mann für die rechte Innenverteidigung und ist auch im defensiven Mittelfeld flexibel einsetzbar, darüber braucht man nicht lange reden und sicherlich wäre Pavard auch als Innenverteidiger ganz ordentlich bis gut, aber wer weiß das schon? Nach den letzten beiden Jahren sollten wir auf Experimente verzichten und den FC Bayern erfolgsorientiert und mit klarer Struktur aufstellen. Man erwartet von Brazzo erfolgsorientierte Konzepte und dass er schnell reagiert, wenn der Markt ein Upgrade für die Mannschaft bietet und genau das versucht er zu liefern, abgesehen davon, dass sein Vertrag nächstes Jahr ausläuft und er schon im April/Mai von manchen rausgewunken wurde, kann er sich nun wirklich keinen Ausrutscher leisten und schon gar nicht später den Vorwurf, er hätte in der einen oder anderen Situation nicht rechtzeitig gehandelt gefallen lassen. Letzteres ist in diesem Jahr bei weitem nicht der Fall, was die Verpflichtungen von Gravenberch, Mazraoui, Mané, die Bemühungen um gestandene Spieler wie Matthijs de Ligt, Laimer und Co., aber auch um Talente wie Ayman Kari, Mathis Tel, Aseko Nkili, Antonio Tikvic unterstreichen, auch wenn dabei nicht immer alles klappt. Wer weiß, was noch so alles im Portfolio herumliegt, schauen wir mal, was eventuell noch alles passiert!

Was die Fülle im Kader angeht, würde ich sagen, Konkurrenz belebt das Geschäft, in dem Sinn wird es ein paar Härtefälle geben und einige gute Spieler werden den Verein noch in dieser Transferperiode verlassen, auch um die Finanzkraft in einer gesunden Balance zu halten. Sollte De Ligt kommen, wäre Pavard ein solcher Kandidat, dasselbe gilt für Gnabry und Sané, jeder Dominostein löst eine Kettenreaktion aus, das ist die Krux an diesem Geschäft.

Ist de Ligt wirklich besser als Pavard? In Turin kann man offenbar auf ihn verzichten.

Juve braucht das Geld

Juve wollte vorzeitig mit ihm verlängern, aber er wollte wechseln. Er ist seit er 19 ist, bei Juve Stammspieler. Und er ist immer noch erst 22, hat also noch weiteres Potenzial nach oben. Nicht umsonst ist er seit Jahren einer der wertvollsten und gefragtesten Innenverteidiger. Pavard hat noch keine wirklich starke Saison gespielt, sondern war eigentlich in jeder Saison einer der schwächsten Stammspieler, wenn nicht sogar der schwächste Stammspieler. Er hat nur so oft gespielt, weil Bayern keinen anderen guten Rechtsverteidiger hatte.

Chelsea holt sich de Ligt, der FCB hat das Geld doch nicht flüssig, muss erst verkaufen. Chelsea kann sofort cash zahlen. Also keine Chance ohne Kohle.

Such dir ein Hobby du labertasche

Null Ahnung….

Ich mag Benjamin Pavard unglaublich gerne. Wenn man sich aber mit der Verpflichtung von de Ligt beschäftigt, muss man diese Personalien durchdenken.

Schon alleine aus zwei Gründen.

Grund 1: eine Verpflichtung von der Ligt bedeutet, dass man mit einem der aktuell 3 gestandeneren IV nicht als top top Lösung plant (Hernandez, Upa, Pavard)

Grund 2: wenn de Ligt kommt, und man mit 3er oder 4er Kette spielt, dann wäre Pavard nur noch Erstaz, oder gar Ersatz vom Ersatz. Dafür ist er schlicht zu gut/hat er zu viel geleistet um zu versauern.

3er Kette
Hernandez – de Ligt – Upa
Dahinter (Richards, Nianzou, Stanisic)

4er IV
Hernandez – de Ligt
Dahinter (Upa, Richards, Nianzou)

Gerade bei der 4er Reihe sieht man, wie wenig Spielzeit da für die zweite Reihe bleibt.

Laut „Tuttosport“ fordert Juve eine Ablöse von 75 bis 80 Millionen Euro plus einen Tausch von DFB-Stürmer Timo Werner (26), an dem die Turiner schon länger interessiert sind.

GenauXDDDDD

Krieg dein Leben in den Griff du Stalker und neider

>>Es ist nicht ausgeschlossen, dass sich die beiden Klubs auf einen Tauschdeal verständigen, bei dem die Bayern noch 40-50 Millionen Euro on top draufzahlen.<<

Wäre okay.

Hab Pavard immer gemocht er hat immer Vollgas gegeben und zeigt Mentalität jedoch würde ich ihn auch eher gegen De Ligt austauschen. Der ist nochmal um einiges weiter, trotz des jungen Alters und außerdem auch ein gelernter IV.

Also ich begrüße es sehr, wenn Spieler von einem einem Format wie ein De Ligt zu Bayern kommen, vor allem auch weil er noch ordentlich Potential mitbringt. Nichtsdestotrotz muss man auch sehen, dass er eine schwache Saison in der Serie A gespielt hat und es einen Grund gibt warum Juve ihn loswerden will. Er ist dort nie richtig angekommen. Falls er kommt hoffe ich einfach, dass er zündet, vor allem auch mit seinen beiden ehemaligen Kollegen von Ajax im Team. Dennoch sehe ich den Transfer risikoreich bei ggfs. 70-80 mio Ablöse.

De Light ist ein Leadertyp, der aber mit Bonucci und Chiellini 2 Leithammel vor der Nase hatte. Nicht alle Alphatiere funktionnieren, wenn sie sich unterordnen müssen. Bei Bayern gibts nur Undianer und es fehlt ein Leader. Die Wahrscheinlichtkeit ist hoch, dass de Light bei Bayern sein zweifellos vorhandenes Potential optimal abrufen kann…

Wär zu schön um wahr zu sein. Wenn De Ligt kommt, dann noch Leimer, Ronaldo und ein junger MS – und Gnabry halten. Mein lieber Herr Gesangsverein da würd ich mich aber auf die CL besonders freun.

Machen, mit De Ligt verrechnen!

Uli Hoeneß hat die Auswirkungen von Corona auf die wirtschaftliche Situation des FC Bayern beschrieben. „Ohne Zuschauer haben wir jährlich 80 bis 100 Mio. Euro verloren. Die haben dazu geführt, dass unser Festgeldkonto, das mal richtig dick war, abgeschmolzen ist“, sagte der Ehrenpräsident des FC Bayern im Interview mit dem Radiosender Bayern 1.Nach Angaben der Sport Bild waren auf dem Festgeldkonto über 100 Millionen Euro zu finden. Die Mittel stünden jedoch nicht nur für Transfers, sondern auch für laufende Kosten unter der Saison zur Verfügung. (September 2021). Davon abziehen 33 Millionen aktuelles Transferminus. Zieht man nach den Aussagen von Uli noch 80 Millionen fehlende Zuschauereinnahmen Saison 21/22 ab, dürfte das Konto leer sein. Manche User hier glauben Umsatz sei das Festgeldkonto. Dem ist nicht so.

Junge junge junge….

Null Ahnung haben dann nur halbe Zitate von Hoeneß bringen und die Wahrheit komplett verdrehen…..

1. War das auf dem Umsatz bezogen
2. Haben die Bayern letzte Saison Gewinn gemacht….
3. Waren über 400 Mio auf dem berühmten Festgeldkonto….

Alles nachzulesen von der jhv….
Man muss halt Bilanzen lesen können und nicht Phantasieren….

1) „Ohne Zuschauer 100 Millionen verloren“, heißt, die Einnahmen waren um 100 Millionen niedriger. Die Bayern konnten sich vor der Pandemie im Schnitt ein solches Transferminus leisten und damit eine ausgeglichene Bilanz vorlegen. Während der Pandemie musste der Transfersaldo weitestgehend ausgeglichen sein – war er auch. Da sind also nicht 100 Millionen im Jahr vom Festgeldkonto runter.
2) Das aktuelle Transferminus von 33 Millionen lässt sich nicht einfach vom Festgeldkonto abziehen, weil es auch durch laufende Einnahmen (unter anderem auch wieder reinkommende Zuschauereinnahmen) gedeckt ist.

Anscheinend bringst du hier einiges durcheinander – nämlich dass fehlende Einnahmen sogleich in Verlust resultieren. Dabei können fehlende Einnahmen durch gesenkte Ausgaben kompensiert werden. Die Bayern haben in den letzten Jahren (auch während der Pandemie) immer einen Gewinn erzielt, selbst wenn dieser meist nicht groß war. Das heißt – das Festgeldkonto ist nicht nennenswert abgeschmolzen, wenn überhaupt.

Du bist in jeder Hinsicht vollkommen ahnungslos, such dir einfach ein anderes Hobby und hör auf uns Bayernfans mit deinen wirren Ergüssen zu belästigen!

Die Zahlen sind vollkommen falsch. Wer sich bei der letzten JHV mit dem Geschäftsbericht befasst hat weiß, dass auf dem Festgeldkonto vor Corona ca. 350 Mio. waren. Nach Corona ist die Summe auf ca. 300 Mio. geschmolzen.

Und mal wieder eine Ente, es gibt keine Verhandlungen mit Juve und auch keinen Zweikampf. Brazzo hat sich lediglich mal bei Juve erkundigt. Wie soll er ihn auch bezahlen, womit? Um weitere Spieler zu kaufen, muss Brazzo erst mal verkaufen, denn die Kassen sind leer. Und wenn man weiter so surrealistische Forderungen für seine Spieler stellt, wird man auch nichts los. Manche User hier wollen 80 Mille für Lewy, das ist so weit von der Realität entfernt, wie Unterhaching vom Gewinn der Champions League. Vom 2 Millionen Gewinn des letzten Jahres kannst du dir Gudjohnjohanson von IB Vestmanneyear holen, mehr nicht.