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Bayern-Stars über den Lewy-Abschied: „Am Ende haben wir es geahnt“

Thomas Müller und Robert Lewandowski
Foto: IMAGO

Robert Lewandowski hat den FC Bayern verlassen. Auch wenn der Abschied des Polen ein sportlicher Rückschlag für die Münchner ist, sind die Münchner froh, dass das Wechsel-Theater endlich vorbei ist – auch seine ehemaligen Teamkollegen.



Nach einem wochenlangen Transfer-Hickhack haben sich die Bayern und der FC Barcelona auf M vergangenen Wochenende einen Wechsel von Robert Lewandowski verständigt. Wirklich überraschend ist der Transfer nicht, da der Pole Ende Mai bereits seinen Abschied aus München angekündigt hat.

Nicht nur die FCB-Fans sind froh, dass das Wechsel-Theater vorbei ist, auch Leon Goretzka freut sich über den „positiven Ausgang“: „Ich persönlich bin froh, dass eine Lösung gefunden wurde, die für beide anscheinend okay ist. Ich glaube, das hat die ganze Geschichte von Lewandowski bei Bayern auch verdient. Von daher sehe ich das eher als positiv“, betonte der Mittelfeldspieler.

„Für Lewy ist es auch nicht ganz so einfach“

Für Thomas Müller ist der Lewandowski-Wechsel keine Überraschung: „Am Ende haben wir es schon geahnt, dass das passieren kann und wird. Jetzt, wo es soweit ist, war es auch für Lewy nicht ganz so einfach, glaube ich.“

Laut dem 32-Jährigen wird man das Fehlen des Top-Torjägers beim FC Bayern spüren: „Wir müssen umverteilen, die Statik wird sich etwas verändern“, machte dieser deutlich.

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Einzige Lösung ist CR7 holen

Aber die 7 hat schon jemand anderes … SG7

Müller und Lewandowski waren zusammen ein grandioses Paar, ein echtes Dreamteam.
Ich denke, dass es für Müller im neuen System schwer werden wird, seinen Stammplatz zu behalten. Mit dem vorhandenen Kader muss die erste Elf defensiv wesentlich kompakter stehen, weil man die vielen Lewandowski Tore unmöglich auffangen kann.
Nach vorne wird es mehr auf schnelles und direktes Spiel ausgerichtet sein müssen, beides keine Stärken von Müller.

Reden wir vom selben Müller? Der letzte Trainer, der Müller in Frage gestellt hat, war Kovac. Gute Fußballer finden immer ihren Platz, die sehr guten wie Müller erst recht.

Damals war Müller einige Jährchen jünger.

Wenn einer schnell und direkt spielt, dann ist es Müller. Gerade deshalb ist er über ein Jahrzehnt der beste Scorer der Bundesliga. Aber auch ich habe das Zusammenspiel und das Verständnis zwischen Müller Lewandowski als absolut überragend und nahezu einzigartig gesehen.
Trotz der vielen mit Tordrang gesegneten Top-Stürmer der Bayern, wird diese eingespielte, durchschlagende Sturmspitze „Lewandowski“ vor allem im 16 Meter-Raum fehlen. Ich befürchte als Fan des FC Bayern, selbst mit einer echten qualifizierten neuen Sturmspitze, wird diese Lücke kaum oder nicht hinreichend zu schließen sein. Auf jeden Fall brauchst du in der Spitze einen durchsetzungsfähigen „Sniper“, schon um Abwehrleute zu binden und um Flanken vor allem im Kopfballspiel zu verwerten. So sehe ich das. – Die Zukunft wird es zeigen. Schau´mer mal. – Gruß

Ohne Müller hätte Lewandowski wesentlich weniger Tore geschossen.
Und gerade Müller hat bei Bayern und in der Nationalmannschaft bewiesen das er sich wie gut er sich auf eine neue Situation einstellen kann.
Und das der FCB am Saisonende wesentlich weniger geschossene Tore auf seinem Konto hat, glaube ich absolut nicht. Aber die Tordifferenz wird mit dieser Mannschaft um einiges besser werden weil die Verteidigung besser geworden ist..
Wie es allerdings Lewa bei Barca ohne Müller ergehen wird, werden wir noch sehen. Ich habe da die allergrößten Bedenken, das er bei Barcelona wieder so einen Mitspieler finden wird.

Mane,Gnabry und Müller werden es vorne schon schaukeln. Da brauchen wir keinen CR7.

Jetzt wo der Lewandowski weg ist müsste doch bei dem FCB nur noch Milch und Honig fließen.
Der Laptop Trainer Nagelsmann wird jetzt endlich sein „System“ spielen lassen und die CL gewinnen wie mit der Mogelpackung aus Leipzig.
Da holen die Bayern Nagelsmann als Trainer damit er etwas entwickelt um jetzt halb Europa zu kaufen.
Wie passt das eigentlich zusammen mit der Philosophie des Vereins?
Nach langem Überlegen habe ich mich entschieden, dass ich meinen Austritt vollziehen werde.

Nagelsmann würde ich nicht zu den Laptop-Trainern zählen.

Fillip, das steht Ihnen frei.
Aber ich fände ihren Austritt schade. Zehntausende neue Mitglieder werden allerdings Ihren Austritt auffangen. Ich bin seit 1968 Fan und seit 1982 Mitglied des FCB und habe also über mehr als 50 Jahre die ganze Entwicklung der Münchner mit allen Höhen und Tiefen miterlebt. Auch wie nach jeder spektakulären Phase die Mitgliederzahlen der Bayern in die Höhe geschossen sind. Das ist einfach so.
Fußball hat sich seit dem Bosman-Urteil und später immer mehr und von Jahr zu Jahr zu einem Geschäftsmodell entwickelt. Und in diesem Metier müssen die Bayern mitspielen, ob sie das nun wollen oder nicht.
Sonst spielt der FCB in einigen Jahren die in der 5. Liga gegen den FC Unterbiberg oder den Putzbrunner SV. Ich entschuldige mich ganz ausdrücklich bei dem Unterbiberger FC ebenso wie derm Putzbrunner SC: Es ist nicht böse gemeint.
Aber kein, ich betone KEIN Verein, selbst Unterbiberg oder Putzbrunn in den untern Spielklassen kann sich davor ausschließen. Sollte er das tun besteht er nicht mehr lange.

Aber was wollen wir, die Mitglieder und Fans, eigentlich ? Der Sinn des ganzen ist doch ein gutes Fußballspiel zu erleben. Und da bin ich lieber beim Ersten als beim Achtzehnten.

…naja kann man sicher nicht ganz beiseite schieben Deine Meinung! Hatte eigentlich auch erwartet das mit Nagelsmann vielversprechende Spieler mit Potenzial nach München kommen und unter JN förmlich in der Leistung explodieren und zu absoluten Top-Stars werden. Jetzt kauft man für sehr viel Geld fertige Top-Stars! Also wenn das nicht gleich funktioniert m ü s s e n die Verantwortlichen nicht nur eine gute Erklärung haben….🤔

Meine Fresse, die Bayern haben immer ihren Torjäger verloren, es aber jedesmal kompensieren könne. Dann schiesen andere die Tore.

Die haben ja auch keine Tomaten vor den Augen und keine Bohnen in den Ohren.
Aber nach den verhältnismäßig wenigen und zurückhaltenden Kommentare ist es den Bayern-Spielern vielleicht gar nicht so unrecht das Lewandowski weg ist.
Lewa hat sich übrigens heute wieder mal eine Spitze gegen seinen Ex-Club erlaubt. Lt. einem BR-Bericht hat er erklärt das es schon immer sein Traum war zu einem Spitzenverein zu wechseln. Dann war aber sein Wechsel zu Barca der falsche Wechsel.
Laut der neuesten 5Jahres Ranglistenbewertung dem sogenannten UEFA-Klubkoeffizienten steht der FCB auf Rang 1 vor Liverpool, Man City und auf Platz 6 Barca.
Daran sieht man wie wenig seine Aussagen und sein Geplapper wert sind

Wenn Du das ganze Interview im Original hörst, merkst Du, das er einen Spitzenverein in der Primera Division meint. Er stellt mit keinem Wort in Frage, dass Bayern kein Spitzenverein ist. Man sollte es jetzt gut sein lassen mit dem Dreck hinterherwerfen.

Ach so er wollte also unbedingt zur europäischen Nr. 6 wechseln So etwas muss man aber nicht unbedingt verstehen.
Ich würde eher sagen das Zahavi den Wechsel mit Barca schon längst abgesprochen hatte und Lewa dann weisgemacht hat das er unbedingt zu Barca wechseln muß Nur bei einem Wechsel von Lewandowski konnte Zahavi selbst die versprochenen 20Mio Bonus kassieren. Zahavi traue ich solche Winkelzüge absolut zu.

Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt fcbinside.de im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als zehn Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.