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Zoff mit Lewandowski? Das sagt Nagelsmann zu den Gerüchten

Julian Nagelsmann und Robert Lewandowski
Foto: IMAGO

Nach acht Jahren beim FC Bayern hat sich Robert Lewandowski dazu entschieden die Münchner in Richtung FC Barcelona zu verlassen. Gerüchten zufolge hat auch das schlechte Verhältnis zu Julian Nagelsmann eine Rolle bei der Entscheidung des Polen gespielt. Der Bayern-Coach hat dies nun dementiert.



In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Spekulationen über das Verhältnis zwischen Robert Lewandowski und Julian Nagelsmann. Der 33-Jährige hat sich in der abgelaufenen Saison öffentlich darüber beklagt, dass der neue Bayern-Spielstil nicht mehr zu ihm passen würde.

Es machten vermehrt Meldungen die Runde, wonach der Stürmer mit dem taktischen Spielsystem von Nagelsmann unzufrieden war. Nun hat sich der 35-Jährige erstmals geäußert.

„Lewy hatte eine subjektive Wahrnehmung“

Im Gespräch mit der „FAZ“ äußerte sich der Bayern-Trainer wie folgt zu dem vermeintlichen Zerwürfnis mit Lewandowski: „Nein, das stimmt nicht. Manchmal hat Lewy vielleicht eine subjektive Wahrnehmung gehabt, aber das ist völlig normal.“

Nagelsmann führte ein Beispiel für diese „subjektive Wahrnehmung“ auf: „Lewy hat in der Rückrunde der vergangenen Saison in einem Interview gesagt, dass er weniger Flanken bekommt. Ich habe das überprüft und das Ergebnis war, dass er in der Hinrunde nur drei Flanken weniger bekommen hat als in der Hinrunde der Vorsaison.“

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Es ist irrelevant welchen Standpunkt beide Seiten vertreten.
Man hat sich getrennt und jeder hat bekommen was er wollte.

Dass die Lewandowski Geschichte nach wie vor medial ausgeschlachtet wird liegt an uns Fans und vielen verletzten Gefühlen.

Es ist wie in einer gescheiterten Beziehungen: nach der Trennung gut sein lassen, sich an die schönen gemeinsamen Erlebnisse erinnern und sich erwachsen alles Gute wünschen.

Jeder hat bekommen was er wollte und damit sollten beide Parteien auch glücklich sein.

Sehr guter Kommentar! Nachtreten bringt überhaupt nichts. Freut euch lieber über die guten Leistungen von Musiala, Mane und Gnabry.

Das ist der beste Beitrag zu dem Thema, den ich hier seit Wochen gelesen habe!
Nicht das übliche „Der böse Lewandowski war ja eigentlich ganz schlecht“ und auch nicht „Der böse Vorstand hat alles vermasselt“! Geradezu wohltuend Dein Beitrag.

Lewi hatte nicht unrecht mit seiner Kritik.

Die 4 CL K.O. Spiele waren alle schlecht. Nur eines davo gewonnen und das gegen Salzburg und Villarreal.
Auch in der Liga war nur Platz 4 in der Rückrunde drinnen.

Nur dass sich Lewi eben darüber beschwert, dass er weniger Flanken erhielt! Er persönlich!
Er beschwert sich nicht darüber, dass die Spiele nicht gewonnen wurden!
Das nennt man Egozentrik!

Wir sind uns sicher einig, dass die Hinspiele gegen Salzburg und Villarreal Bullshit waren. Die Rückspiele aber nicht. Da war das 1:1 gegen Villarreal einfach nur Pech und das 7:1 gegen Salzburg kann doch wohl niemand ernsthaft als schlechtes Spiel bezeichnen…

Ich, an Julians Stelle, hätte mich auf solch einen Kinderkram nicht eingelassen.
Wo führt das denn hin:
„Gnabry beschwert sich, dass er viel weniger Steilpässe bekommt.
Kimmich erhält die Anweisung, dass er 3 Pässe mehr zu Coman als zu Mane spielen muss!
usw.“
Das hat doch wirklich nicht mehr viel mit Fußball zu tun!
„Lewis subjektive Wahrnehmung resultierte aus seinem Wunsch gehen zu wollen!“
Die Aussage trifft die Wahrheit und hätte jeder verstanden – auch die, die es nicht hören wollen!

Ist das denn heute wirklich noch wichtig?
Daß diese ganzen Schreiberling permanent diese alten Geschichten
aufwärmen müssen. Gibt es denn keine anderen Themen mehr?
RL ist weg und damit sollte dieses Thema auch endlich durch sein.

Bitte kein Thema mehr mit Lewandowski….es reicht. Danke.

Trotzdem darf man nicht vergessen, Lewy war eine Tomaschine nur leider nie wirklich wenn darauf ankam

Jetzt liegt der ball wieder bei Lewandowski.
Mal schauen, wann das nächste interview mit Lewandowski kommt….

Was da genau gelaufen ist, wissen nur die beiden selbst genau.
Jedenfalls ist Lewi Vergangenheit und darf noch nicht mal spielen in Barca, da sie noch 100 Millionen lt. La Liga-bringen müssen, sonst auf der Bank!

Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.