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Enthüllt: Bayern kann Tanguy Nianzou für 55 Millionen Euro zurückholen

Tanguy Nianzou
Foto: IMAGO

Tanguy Nianzou hat den FC Bayern diesen Sommer in Richtung FC Sevilla verlassen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge kassieren die Münchner bis zu 20 Millionen Euro für den 20-jährigen Innenverteidiger. Zudem hat sich der FCB eine Rückkauf-Option gesichert. Nun wurde bekannt, was eine erneute Rückkehr zum deutschen Rekordmeister kosten würde, sollte man Gebrauch von dieser Klausel machen.



Nianzou wechselte im Sommer 2020 ablösefrei von Paris Saint-Germain zum FC Bayern. Der junge Franzose wurde damals als eines der größten Abwehrtalente in Europa gefeiert. In knapp zwei Jahren in München hat der Innenverteidiger jedoch lediglich 28 Spiele für den FCB bestritten. Zahlreiche Verletzungen und der große Konkurrenzkampf haben den großen Durchbruch verhindert.

Dennoch sind die Verantwortlichen an der Isar weiterhin von den Fähigkeiten und Qualitäten des Defensiv-Allrounders überzeugt. Dementsprechend hat man sich eine Rückkauf-Option gesichert. Heißt im Klartext: Die Bayern können Nianzou für einen festgeschriebenen Betrag erneut vom FC Sevilla verpflichten.

Ausstiegsklausel liegt bei 90 Millionen Euro

Wie das spanische Portal „Diario de Sevilla“ berichtet, beträgt die Rückkauf-Option der Bayern für Nianzou 55 Millionen Euro. Nach „Sky“-Informationen können die Bayern diese Option jederzeit ziehen.

Laut „Diario de Sevilla“ besitzt der Innenverteidiger auch eine Ausstiegsklausel in Höhe von 90 Millionen Euro. Sollte ein Klub tatsächlich bereit sein diese Summe zu bezahlen für Nianzou, würde der FCB davon knapp 20 Millionen Euro kassieren, dank einer Weiterverkaufsbeteiligung. Zudem haben die Bayern ein sog. „Matching Right“. Heißt: Der Rekordmeister kann bei einem potenziellen Angebot eines Dritten immer gleichziehen und damit einen Wechsel zu einem anderen Klub noch verhindern.

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23 Comments
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Gut verhandelt.
Vorraussetzung für eine evt Rückkehr ist aber natürlich, dass der Spieler das will.

da leg ich mich mal fest. Nianzou wird in Sevilla explodieren. Ob Bayern aber in den ächsten Jahren Bedarf haben wird steht aber in den Sternen

Bin auch davon überzeugt, dass er seinen Weg gehen wird.
Ohne Zweifel ein sehr guter Spieler, welcher dringend erforderliche Spielzeit benötigt, um sich optimal entwickeln zu können.
Ob dann bei einem Verkauf von 20 Mio eine Rückholaktion mit 55 Mio ein guter Deal ist, stelle ich aber leider in Frage.
Ich hätte ihn gerne in der Bundesliga gesehen, weil dann eine nochmalige Integration bei Bayern einfacher gewesen wäre.
Egal…. Die spanische Liga ist auch gut für seine Entwicklung.
Bleibt abzuwarten….
Die Fehler welche JN bei ihm bemängelt hat, macht nahezu jeder Spieler in seinem Alter. Und Sorry…. wenn ich das so sage…. Bei Bayern werden diese wenig oder kaum toleriert.
Dagegen werden solche Fehler in Freiburg, Frankfurt, Mainz, Augsburg, oder bei Union gerne toleriert,weil diese schlichtweg als normal empfunden werden.
Glaube dass auch der Sprung zu Bayern 1 schlichtweg zu groß war.
Wünsche ihm in jedem Fall alles Gute, Glück und Erfolg.

Ein grandios gut nachgedachter Kommentar 👍🏼👍🏼👍🏼

eine menge optionen. da die sich teilweise ueberschneiden auch kompliziert zu bewerten……..
ein Tick zu viele Managerspiel im heutigen Fussballgeschaeft

fuer den Fall dass er noch ne Granate wird sind wir aber auf jeden Fall gut abgesichert

55 Mio? Klingt für mich viel…

Man bekommt ja 20mio vorher schon von Sevilla – macht 35mio!
Falls er zu einem Top IV wird, und die Anlagen dazu hat er alle mal, sind das heutzutage Peanuts!

Aber in einem solchen Fall netto 35 mio für einen Spieler zu bezahlen, den man schon einmal fest unter Vertrag hatte, scheint mir auch nicht die wirtschaftlich sinnvollste Variante zu sein…
55 mio scheinen mir für die Rückkaufoption deutlich zu hoch angesetzt zu sein als dass dies in der Realität tatsächlich relevant werden könnte.

ist fast wertlos. mehr Substanz hat die Weiterverkaufsbeteiligung

und 16+ als Basis ist schon sehr solide, da kann man insgesamt nicht meckern

Richtig, aber in München wäre er so oder so bei 0 geblieben und irgendwann in der Versenkung verschwunden.

Dann hat das aber auch der FC Bayern zu verantworten. Das ist überhaupt ein Grundproblem des FC Bayern: Man kann nur mit fertigen Spielern arbeiten – gibt Talenten GAR KEINE Zeit (Musiala hat von SICH AUS plötzlich auf sich aufmerksam gemacht – das war beim FC Bayern SO nicht geplant, für die erste Mannschaft…) – erwartet bei einer Verpflichtung im Idealfall Top – Leistungen. Setzt den Talenten jedoch regelmäßig andere Spieler vor die Nase (siehe Stanisic, der durchgestartet ist und dem JETZT Mazraoui vor die Nase gesetzt wurde UND Pavard plötzlich ja sooo gerne Rechtsaußen spielt, das Stanisic GAR KEINE Chance mehr hat).

Das ist NICHT in Ordnung.

Das ist VOLLKOMMEN und KOMPLETT richtig!

Wenn man sich einen Spieler Ablösefrei holt – ihn aber nicht integriert bekommt – ihn abgibt und anschließend 35 Mio bezahlt, um diesen zurück zu bekommen – kann jemand mir den SINN der Ablösefreien Aktion erklären?

Ich glaube wenn er fit bleibt wird er richtig stark. Dann ist die Klausel noch Gold wert

wenn er richtig stark wird und sagen wir mal 70 Mio Marktwert erreicht, ist er einer der Top 5 Innenverteidiger der Welt. dann zieht sicher irgend ein Scheichclub die Ausstiegsklausel 90 Mio
und Bayern bekommt die Weiterverkaufsbeteiligung

die Rückkaufoption spielt eigentlich fast keine Rolle, obwohl Sie immer als Erstes genannt wird

Matching Right (eine SEHR gute Idee, denn das kann Sevilla mitgeben, ohne selbst etwas zu verlieren) und Weiterverkaufsbeteiligung decken eigentlich alle wesentlichen Szenarien schon ab

Wirtschaftlich ist das einfach eine Katastrophe..
Ich sichere mir das größte Abwehrtalent Europas für Lullu – bekomm es nicht gebacken, ihn zu integrieren – geb denjenigen für 20 Mio ab und hol ihn anschließend irgendwann für 55 Mio zurück?
War DAS der eigentliche Plan des FC Bayern? Das denk ich mal nicht.
Mit „Gold wert“ ist das nicht getan.
Eigentlich hat es nach meiner Erklärung nichtmal etwas damit zu tun.

Last edited 1 Monat zuvor by Bernd Einhoff

Völlig egal. Nianzou wird nie weltklasse, und sich auch in Sevilla nicht durchsetzen. Weil er nichts hat, was ansatzweise Klasse hätte.
Sehen die Fanboys zwar anders, aber was genau er an Klasse haben soll, können sie auch nicht erklären. Gut, das Sicherheitsrisiko endlich weg ist

Sehe ich auch so.

Das ist aber auch ganz wichtig. ICH sehe das mitnichten so.

Vielleicht musst du nur die Augen aufmachen, um seine Stärken zu sehen. Top Kopfballspieler, gutes Passspiel und super Einstellung. Zeig mir bessere Talente in dem Alter auf der Position. Einziges Manko was ich sehe ist sein Speed, aber de Ligt ist auch nicht schneller.

Kann man so sehen. Er hat ja bereits ein Kopfballtor für den FCB erzielt.
Für mich ist er eine ziemliche Wundertüte. Anfangs extrem gehypet, hat er gegen den VfB Stuagard voll versagt.
Ich leg mich da nicht fest. Er kann explodieren, als Rohrkrepierer enden oder ein ganz solider durchschnittlicher Verteidiger werden.

Manche Dämels hier sollten bei DEREN „Kenntnissen“ um Talente besser Scout werden.
Zuviele Dämels haben allerdings NULL Ahnung und einer von denen wirst Du werden, wenn Nianzou etwas geworden ist.

Ich weiß nicht aber ich hätte ihn für 2 Jahre verliehen und dann hätte man immernoch sehen können ob man ihn brauchen kann und müsste nicht 55Mio bezahlen.

Vjeko Keskic

Vjeko Keskic

Gründer
Vjeko hat das Projekt "FCBinside" im Sommer 2019 gegründet. Während er in seiner Kindheit/Jugend noch als aktiver Kicker unterwegs war, schreibt er mittlerweile seit mehr als 15 Jahren regelmäßig über die schönste Nebensache der Welt. Auf dem Online-Portal "SPOX" wurden 2008 die ersten Blogbeiträge veröffentlicht, schon damals lag ein gewisser Fokus auf seiner großen Leidenschaft – dem FC Bayern.