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Davies, Mazraoui, Choupo-Moting & Co. – Welcher Bayern-Star schafft die WM-Überraschung?

Noussair Mazraoui
Foto: Getty Images

In zwei Tagen startet die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar. 16 Spieler des FC Bayern, die meisten eines einzigen Vereins, sind dieses Jahr im Wüstenstaat mit dabei. Im Rahmen einer dreiteiligen Mini-Serie haben wir uns näher mit den einzelnen Akteuren des deutschen Rekordmeisters auseinandergesetzt und eine Einschätzung abgegeben, welche Rolle sie bei ihren jeweiligen Nationalteams bei der WM spielen könnten. Im letzten Teil schauen wir auf die „Außenseiter“ und wer davon in der Lage ist für eine Überraschung bei der WM zu sorgen.



Alphonso Davies (Kanada)

Der 22-jährige Kanadier möchte mit seinem Land in Katar, erst einmal so weit kommen wie möglich. Nach einer Verletzung musste Davies um seine WM-Teilnahme bangen, versicherte aber das er zum Turnierstart nächsten Mittwoch gegen Belgien, zu 100 Prozent fit zu sein. Für Kanada ist die WM in diesem Jahr, erst die zweite Endrunde an der sie teilnehmen dürfen. 0 Tore hat Kanada bislang bei Weltmeisterschaften erzielt. Davies, der wie bei den Bayern auf der linken Verteidigerseite spielen kann, nimmt einem seiner Nationalmannschaft häufig eine offensiverer Rolle ein und möchte diese Torflaute beenden. Trotz seines jungen Alters ist „Phonzy“ Führungsspieler und Hoffnungsträger der Kanadier.

Matthijs de Ligt (Niederlande)

Matthijs de Ligt reist ach zum ersten Mal zu einer Weltmeisterschaft für sein Nationalteam. 2018 hatte man die Qualifikation für die Endrunde in Russland verpasst. Der junge Innenverteidiger, der seit Anfang dieser Saison in München spielt, war unter Trainer Louis van Gaal nicht immer gesetzt. Durch seine zuletzt aber starken Leistungen, vor allem in der Champions League, hat de Ligt auf sich aufmerksam gemacht. Neben seinen starken Kollegen, Virgil van Dijk vom FC Liverpool und Stefan de Vrij von Inter Mailand, wird er sicherlich auf Spielzeit kommen.

Eric Maxim Choupo-Moting (Kamerun)

Eric Maxim Choupo-Moting
Foto: IMAGO

Der formstarke Eric Maxim Choupo-Moting, wird seiner Nation dieses Jahr in Kater mit unterstützen. Zuletzt lief es beim gebürtigen Hamburger wie am Schnürchen. Mit 11 Toren aus den letzten 11 Pflichtspielen für den Rekordmeister, erinnert „Choupo“ Mitspieler wie Gnabry und Sané, an den brasilianischen Weltmeister von 2002, Ronaldo. Am dritten Gruppenspieltag der WM, kommt es zum Aufeinandertreffen Kameruns gegen den fünfmaligen Weltmeister. Hier kann Choupo-Moting der Welt zeigen, zu was er in der Lage ist. Das es am Ende für den Titel reicht, ist unwahrscheinlich. Kamerun muss sich mit dem Kader allerdings nicht verstecken und kann hier und da für eine Überraschung sorgen.

Noussair Mazraoui (Marokko)

Noussair Mazraoui trifft mit Marokko bereits in der Gruppenphase mit Kroatien und Belgien auf den WM-Zweiten und WM-Dritten von 2018. Die Nordafrikaner haben aber eine starken Qualifikation gespielt und möchten dieses Jahr mehr erreichen als bei ihren Turnieren zuvor. Neben großen Namen wie Achraf Hakimi von PSG und Hakim Ziyech vom FC Chelsea, gehört Mazraoui zu den Schlüsselspielern im Team von Coach Walid Regragui. Mazraoui kommt bei den Bayern immer mehr in Tritt und Marokko benötigt definitiv auch starke Leistungen des 25-jährigen um in der schweren Gruppe weiter zu kommen. 

Josip Stanisic (Kroatien)

Josip Stanisic geht mit Vize-Weltmeister Kroatien in sein erstes WM-Turnier. Erst kürzlich verlängerte er seinen Vertrag beim FCB bis 2026. Kroatien hat seine letzten vier Pflichtspiele alle samt gewonnen und sich zuletzt für das Final Four in der UEFA Nations League qualifiziert. Auch die WM-Generalprobe hat man erfolgreich mit 1:0 gegen Saudi-Arabien bestritten. Der Siebenfache Nationalspieler spielte die drei letzten seiner Einsätze über die volle Zeit. Es ist zu erwarten, dass Trainer Zlatko Dalic auch während der WM auf Stanisic setzt.

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