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“Liegt mein Wohl am Herzen” – Sané erklärt besonderes Verhältnis zu Hoeneß

Leroy Sane
Foto: IMAGO

Leroy Sané vom FC Bayern berichtet über seine Beziehung zu Uli Hoeneß. Er verrät, was er mit dem Klub-Patriarchen am Telefon bespricht.



Leroy Sané schätzt die Gespräche mit Bayern-Ehrenpräsident Uli Hoeneß. Der Nationalspieler berichtete im Interview mit der Sport BILD über sein besonderes besonderes Verhältnis zum langjährigen FCB-Boss.

“Das Wort von Uli Hoeneß hat viel Gewicht. Deswegen höre ich sehr genau zu, wenn er mir etwas sagt”, sagte Sané: “Wenn Herr Hoeneß anruft, sind es keine langen Gespräche. Er tadelt mich nach schlechteren Leistungen schon mal am Telefon: ‘Das hast du nicht gut gemacht, Leroy. Das musst du besser machen.’ Er fragt mich dann offen: ‘Was ist los? Brauchst du etwas, soll ich vorbeikommen? Oder willst du bei mir vorbeischauen?’ Das ist ein total offener Austausch. Oder eben nach guten Spielen: ‘Leroy, Glückwunsch, es läuft super, weiter so!'”

Sané mag den Austausch mit dem 71-Jährigen: “Das freut mich extrem, so etwas dann von ihm zu hören. Schließlich ist es Uli Hoeneß! Er hat den Verein quasi aufgebaut. Ich schätze den Austausch mit ihm sehr und bin dankbar für seine Hilfe und die Ratschläge.”

Sané: “Hoeneß liegt mein Wohl am Herzen”

Die beiden haben aber keinen regelmäßigen Kontakt, berichtete Sané weiter: “Es ist nicht so, dass wir zwei-, dreimal im Monat sprechen. Aber Herr Hoeneß kann die Situationen und Entwicklungen gut einschätzen. Nach zwei, drei Monaten in dieser Saison hat er sich gemeldet und gesagt: ‘Es läuft super, das ist genau der richtige Weg. Mach weiter so, Leroy! Es macht Spaß zuzuschauen.'” 

Auf die Frage, ob man sagen könne, dass es in den Gesprächen um den Wohlfühlfaktor geht, antwortete der Offensiv-Star der Bayern: “Das ist gut zusammengefasst. Wir gehen jetzt nicht in die taktische Analyse, aber Uli Hoeneß liegt mein Wohl am Herzen, das merke ich.”

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Das ist genau das was einen Uli Hoeneß ausmacht. Immer für den Verein und immer hinter seinen Spielern. Auch wenn die schon den Verein verlassen hatten. Wenn sie schwere Zeiten hatten, der FCB und Uli Hoeneß war immer da. Soweit man sich nicht ihm und dem Verein schofel gezeigt hatte. Punkt

@Fcbforever

Richtig! Das ist UH, wie er leibt und lebt!
Er nervt mich mittlerweile zwar mit gelegentlichen peinlichen TV-Auftritten.
Aber wie er mit den Spielern umgeht, das ist einfach prima–wenn man von Juan Bernat mal absieht.*smile*

Papa Hoeneß

Ich finde auch, dass das eigenlich Uli Hoeneß wichtigste Funktion sein muss, auf diese Weise für die Spieler da zu sein. Und es gibt sicher einen Grund dafür, dass er sich um Leroy Sané kümmert. Sein Selbstbewusstsein schein ein sehr fragiles Pflänzchen zu sein – warum auch immer. Auf der einen Seite zeigt er wochenlang absoluten Killersinstinkt und eisskalte Abschlußstärke. Da brauchte er nur einen Versuch für ein Tor. Hat mit den Gegnern gemacht, was er wollte. Da ist er auch extrem kreativ in seinen Pässen und Anspielen. Und ein Spiel weiter scheint er sich plötzlich nicht richtig zu trauen, wirkt zögerlich und als wenn er nur möglichst schnell den Ball los werden will. Normal finde ich diese Schwankungen jedenfalls nicht (und das nichts mit “nicht wollen” zu tun). Vielleicht steckt da mehr dahinter, als man öffentlich wahrnimmt und Uli Hoeneß weiß darum.

Ich befürchte, nach Uli kommt eine Leere, die der Verein noch nie erlebt hat.

UH versteht sich mit LS– dann wird Leroy seinen Vertrag bei uns verlängern.

Warum Warum sollte Leroy den Verein wechseln die Familie ist jetzt auch in München und er fühlt sich wohl. Ich wünsche mir sehr das er bleibt.

@Dieter

Das sehe ich auch so.
Und ich gehe davon aus, dass er verlängert.

Wir können gottfroh sein, Leroy im Team zu haben. Mit Harry, King und Jamal ist er der Unterschiedsspieler.

@Raven

So schauts aus.

Und im Übrigen sind alle 4 Weltklasse, um zu dieser leidigen Kategoriendiskussion eine klare Aussage zu machen.

Leider nicht konstant, ausser Kane. Die anderen Kollegen können Weltklasse spielen, leider aber nicht sehr oft.

er muss einfach nur er selbst sein, sein Spiel durchziehen, auch Mal egoistisch sein, nicht den Pass suchen 5 Meter vorm Tor sondern selber abschließen.

Mittlerweile nervt es. Hatte einen längeren Kommentar geschrieben mit sachlichem Inhalt und wurde wieder auf approval gesetzt und dann gelöscht. Warum macht ihr das? Was soll das? Wenn man Beleidigungen löscht,kann ich es noch nachvollziehen, aber einfache,sachliche Stellungnahmen? Das nimmt einen die Lust auf weitere Kommentare. Ihr schadet euch doch damit nur selber.

Denke ich mir auch gerade die letzten Spiele. Am Einsatz und guten Aktionen – auch nach hinten – mangelt es nicht, aber vor allem auch im CL-Spiel gegen ManU hätte er mehrmals selbst einfach abziehen müssen.

Sebastian Mittag

Sebastian Mittag

Chefredakteur
Sebastian ist Chefredakteur bei FCBinside. Zuvor war er in gleicher Rolle bei SPOX und GOAL tätig, davor zuletzt als Head of Video bei SPORT1. Der gebürtige Münchner verfolgt den FC Bayern schon seit seiner Kindheit und sah Hunderte FCB-Spiele live im Stadion.