Der FC Bayern hat einen holprigen Start ins neue Jahr hingelegt. Spielerisch hinken die Münchner den eigenen Erwartungen derzeit deutlich hinterher. Dennoch sind Thomas Tuchel und sein Team in der Bundesliga und der Champions League weiter auf Titelkurs. Thomas Müller hat nun deutlich gemacht, dass die Bayern in den kommenden Wochen liefern müssen.
Mit Borussia M’Gladbach und Bayer Leverkusen haben die Bayern zwei wichtige Spiele in der Fußball-Bundesliga vor der Brust. Die Fohlen haben sich in den vergangenen Jahren zu einer Art Angstgegner der Münchner entwickelt. Das Duell gegen Tabellenführer Leverkusen könnte zu einem Wendepunkt im Titelrennen führen. Der FCB jagt die Werkself schon seit Monaten und hatte zwischenzeitlich sieben Punkte Rückstand.
Für Thomas Müller stehen jetzt „echte Wochen der Wahrheit“ an, wie er in seinem aktuellen Mail-Newsletter schrieb: „Normalerweise sind der Januar und Februar eher geprägt von der Jagd nach Punkten und der ‚unsichtbaren Arbeit‘ der Saison. Aber das können wir getrost über Bord werfen.“ Der 34-Jährige spürt, dass die Bayern mit zwei Siegen gegen Gladbach und Leverkusen das Ruder umreißen können: „Mit zwei Siegen gegen Gladbach und Leverkusen können wir uns aus eigener Kraft an die Spitze setzen.“
„Wir sind als Mannschaft in dieser Hinsicht gereift“
Der DFB-Nationalspieler ist sich durchaus bewusst, dass die Bayern derzeit ihre Topform nicht abrufen können. Dennoch ist der Offensivspieler davon überzeugt, dass die Mannschaft in den letzten Wochen einen Schritt nach vorn gemacht hat: „Auch wenn wir nicht immer glänzen, schätze ich an unseren aktuellen Auftritten, dass wir trotz Verletzungssorgen weiterhin unseren Weg gehen. Wir sind als Mannschaft in dieser Hinsicht gereift und können auch mit erzwungenen Umstellungen Punkte holen.“
In Bezug auf die Champions League machte Müller deutlich, dass das Achtelfinale gegen Lazio Rom aufgrund der bevorstehenden Bundesliga-Aufgaben „bis jetzt nicht wirklich“ in seinem Fokus sei. „Aber ich habe das schon oft genug erlebt, um zu wissen, dass die Schritt-für-Schritt-Methode, auch wenn sie langweilig klingt, am besten funktioniert.“
Müller äußerte sich optimistisch über das bevorstehende Spiel in Rom: „Es wird Spaß machen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das bessere Ende für uns haben werden.“

