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Bayern nur zweite Wahl? “Alonsos Traum ist, Trainer bei Real Madrid zu werden”

Xabi Alonso
Foto: IMAGO

Die Gerüchteküche um Leverkusen-Trainer Xabi Alonso brodelt weiter. Während der FC Bayern München und der FC Liverpool in der kommenden Saison neue Trainer suchen, könnte die eigentliche Bestimmung des Spaniers woanders liegen.



Laut Ex-Bayern-Spieler und Fußballexperte Lothar Matthäus ist Alonso zwar in Leverkusen sehr geschätzt, aber sein Herz schlägt für eine Zukunft bei Real Madrid. “Ich würde Xabi Alonso weiter in Leverkusen sehen. Bei Liverpool wäre es nach Klopp ein großer Schuh, den er sich anziehen würde. Ich weiß, dass es Alonsos großer Traum ist, irgendwann Trainer bei Real Madrid zu werden”, so Matthäus bei einem Sponsorentermin. Die Aussage dürfte die Spekulationen um den Spanier weiter anheizen.

Auch laut Sport BILD wäre das ein Modell, das die Münchner Bemühungen um Alonso scheitern lassen könnte. Demnach könnte der Trainer nächste Saison in Leverkusen bleiben, um 2025 oder 2026 Nachfolger von Carlo Ancelotti zu werden.

Zuletzt äußerte Transferexperte Florian Plettenberg von Sky jedoch, dass die Bayern zuversichtlich seien für einen Transfer im kommenden Sommer. “Sie sind selbstbewusst, dass man ihn verpflichten wird. Sie geben Gas. Es gab Gespräche, aber keine Verhandlungen. Es ist schwierig, ihn zu bekommen, aber die Bayern sind zuversichtlich.”, so Plettenberg.

Alonso mit Ausstiegsklausel für Ex-Clubs

Alonso, der derzeit bei Bayer Leverkusen unter Vertrag steht, hat sich durch seine hervorragende Arbeit zum nachgefragten Top-Trainer gemacht und steht auf der Wunschliste einiger der größten Klubs der Welt. Doch mit Real Madrid im Hinterkopf und einem laufenden Vertrag bei Ancelotti bis 2026 scheint Alonsos Weg vorgezeichnet. Die Spekulationen deuten darauf hin, dass er in Leverkusen bleiben könnte, um ein Jahr später Carlo Ancelotti bei den Königlichen zu beerben.

Alonso soll eine Ausstiegsklausel zwischen 15 und 20 Millionen Euro besitzen, durch die er zu einem seiner früheren Klubs wechseln kann. Der 42-Jährige führt mit Bayer Leverkusen die Bundesliga mit 10 Punkten vor dem FC Bayern an. Zudem steht die Werkself im DFB-Pokalhalbfinale und im Viertelfinale der Europa League.

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😱 Das konnte jetzt aber keiner kommen sehen…

Yes Leverkusen dann Mafia Real..scheint am wahrscheinlichsten

Echte breaking news 😂

Die kaufen die Schiedsrichter schon seit Jahren.

Die Bayerbosse müssen das auch Wissen. Das Alonso der Trainer sein wird der länger als 3 Jahre bei uns bleiben wird und eine kleine Ära prägen wird, dieses Szenario exestiert nicht. So sehr das die Bayernbosse nicht hören wollen: Alonso ist kein Trainer für die Zukunft….sobald Madrid anruft will er weg ! Er ist ein Top Trainer, Top Mensch, was es für unsere Bosse nicht leicht macht ihn nicht verpflichten zu wollen

War doch so klar.
Die Bayern werden noch betteln, dass Thomas Tuchel weiter Trainer bleibt.

@Soleman

Und TT wird wohl nein sagen. Und damit hätte er recht.

Alonso wird nach der Saison 24 Jahre Real Trainer. Ist doch Logisch

Wir brauchen endlich wieder Kontinuität auf der Trainerposition, am besten jemanden, der eine ganze Ära prägt. So sehr ich Alonso schätze (wirklich sehr!) bin ich mir nicht sicher, wie es wäre, als Trainer jemanden zu haben, dessen Traum eigentlich ein anderer Verein ist, nämlich Real. Vielleicht wäre es besser, wenn er erst dorthin geht und später in seiner Karriere zu uns kommt. So wie als Spieler.

@Roque

Das ist ein denkbares Szenario. XA erst zu RM und später mal zu uns.
So wie CA.
Aber eine Alonso-Verpflichtung bei uns für kommende Saison ist aus vielen Gründen– von denen der Artikel einige nennt– ziemlich unwahrscheinlich.

Auch das ist alles längst bekannt.

— “Es gab Gespräche, aber keine Verhandlungen”– (Plette)

Was für ein inhaltsleerer Satz. Typisch Plette.

Es gab aber auch keine Gespräche zwischen XA und dem FCB, wie ME erst kürzlich bestätigte.

Dem FCB ist wohl klar, dass XA die Nachfolge von CA bei RM antritt. Und da würde eine Zwischenstation beim FCB für eine Saison wenig Sinn machen, weshalb XA mit ziemlicher Sicherheit auch kommende Saison Bayer Leverkusen trainieren wird.

Spekulationen, Vermutungen, nichts Handfestes…
Alonso ist noch jung und kann sich alle seine Träume noch erfüllen. Woher der Lothar jetzt Alonsos Träume kennt, wer weiß das schon… ?

@Bazi

Loddar wägt nur die Wahrscheinlichkeit fürt gewisse Szenarien ab. Und seine Schlussfolgerung ist korrekt.

Ich weiß nicht, ob seine Schlussfolgerung korrekt ist…
Keiner kann beurteilen, was Alonso vor hat. Man sollte aber davon ausgehen, dass die Bayern bereits wissen, ob sie Alonso verpflichten können oder nicht. Eberl ist ein kompetenter Vollprofi, der auf alles Szenarien eingestellt sein wird.
Ich glaube aber, dass die Bayern den neuen Trainer schon verpflichtet haben… Wissen tue ich es aber, wie wir alle, nicht…

Klar sind das Spekulationen. Aber ,daß für Alonso Real eine Herzensangelegenheit wäre, hat er selber bereits gesagt in mehreren Interviews vor ca 2 bis 3 Jahren. Aber klar unbestimmt. Ich schätze Alonso auch so an, daß er bei seinen Trainerstationen auch etwas hinterlassen will und eher in die Richtung Klopp und Pep tendiert. Eher weniger Vereine. Dafür längere Aufenthalte von mindestens 3 Jahren,eher länger. Klopp ist 9 Jahre bei Liverpool, Pep auch schon 8 Jahre bei City. Auch Ancelotti ist schon einige Jahre bei Real.
Ja eigentlich braucht Bayern mal wieder einen Trainer,der eine Ära prägt. Die letzten beiden Trainer waren nachweislich stark mit den Bayern verbunden. Wird schwer so einen zu finden.

Eine Ära prägen? Wann konnte ein Trainer beim FCB eine Ära prägen? Hitzefeld vielleicht oder Trainer in den 70er oder 80er Jahren.
Der FCB ein sehr spezieller Verein. Die Erfolgserwartungen sind im Verein und im Umfeld (Medien und Fans) des Vereins extrem. Diese extreme Erwartungshaltung ist in Europa wahrscheinlich einzigartig (außer evtl. bei PSG). Alle anderen großen Vereine in Europa gehen mit ihren Trainern auch mal durch eine Durststrecke was Titel angeht. Wenn bei den Bayern mal eine Titellose Saison droht, passieren folgende Dinge in immer der gleichen Reihenfolge:

Die Medien/Experten machen im und um den Verein Unruhe mit Spekulationen und VermutungenDie Fans springen auf diese Art der Medien anDer Verein lässt sich durch die Unruhe ansteckenDer Verein ist nicht in der Lage seine Ziele aufgrund einer Schwächephase zeitlich befristet zu korrigierenDer Verein zieht die Konsequenzen aus dieser Unruhe und seiner eigenen Unfähigkeit, Ziele zu revidierenMan sich bezüglich der Unfähigkeit, seine Ziele punktuell nach unten anzupassen, fragen, ob genau diese Eigenschaft erst dazu geführt hat, dass man 11 mal hintereinander Meister geworden ist. Wäre es möglich gewesen, diesen Erfolg nur mit einem oder vielleicht zwei Trainern zu erreichen?

Fazit: um eine Ära mit einer großen Konstanz auf der Trainerposition zu prägen, muss der Verein in der Lage sein, schwächere Phasen durchzustehen. Dafür muss er die Strukturen für ein ruhiges Umfeld schaffen. Ein Trainer muss zusammen mit den Spielern in Ruhe arbeiten können und Schwächephasen müssen im Verein und im Umfeld akzeptiert werden.

Last edited 18 Tage zuvor by Bazi

@Bazi

Gut beschrieben, die Strukturen und die Menatalität beim FCB.
Die Bayern müssen lernen, mit Durststrecken umzugehen und einem Trainer Zet zu lassen für einen Umbruch.
Gelingt dem FCB das nicht und agiert er auf der Trainerposition weiterhin so kurzatmig und kopflos wie seit 2017/18, dann geht das nicht gut aus.

Täglich grüsst das Murmeltier. Artikel mit diesem Mehrwert werden uns nun täglich mehrfach bis zur Entscheidung präsentiert. Freut euch drauf.

Sinnlose Clickbait propaganda News, 99,9% aller Fussballer, Trainer, Wasserträger etc. würden gerne bei REAL landen.

Macht nix, morgen steht hier wieder was anderes.

@fcbmike

Morgen ist dann wohl wieder Zidane dran.

Es sind viele in der Verlosung.

Der Dampfplauderer Matthäus weiß auch, wann Alonso zum kacken geht. Dem sein Geschwätz kann man doch nicht ernst nehmen.

Aber Plettenberg? Es wird Conte, traurig aber kein anderer wird es sich antun.

@Mika

Kein anderer außer Conte würde sich aktuell den FCB antun?
Vielleicht noch Florian Kohfeldt.
Der hat gerade in Eupen (Belgien) hingeworfen.

Ich kenne die Träume des Herrn Alonso nicht, halte aber Real als Objekt dieser Träume fuer sehr plausibel. Da ist er ja auch nicht allein auf der Fussballwelt. Die Frage jenseits der Träume des Herrn A. ist, ob die Herren in Muenchen es schaffen ( wollen), das auf der Trainer position zu erreichen, was die Spitzenvereine inzwischen schaffen. Und die schaffen das nicht mithilfe des lieben Gottes, sondern mit einer ersichtlich anderen Kultur, in der der Trainer eine durchaus herausgebinene Position im Verein hat. Ob er der Wichtigste ist, sei dahingestellt, aber sehr nah dran ist er allemal. Das korreliert nicht nur mit einem entsprechenden Einfluss des Trainers, sondern unter anderem mit einer etwas anderen “Sicht” auf die faktischen Einmannunternehmer, formal Angestellte des Vereins, die Spieler. Sichtbar z. B. auch bei der dort zu vermutenden Gehaltsspreizung. Und nicht zuletzt auch daran, dass dort Spieler verpflichtet werden, obwohl die Positionen ” eigentlich” besetzt sind. Es sieht so aus, dass der Erfolg des Vereins ueber Allem steht, auch ueber den Egos eines Patriarchen und einzelner Kurzhosiger. Das wird in Muenchen zwar monströs vor sich her getragen, ist aber realiter in der Praxis ganz weit weg. Ob Eberl daran etwas aendert, wird man spaetestens im Sommer sehen. Zweifel sind erlaubt. Potentielle Trainer duerften jedenfalls wissen, welchen “Status” sie in Muenchen einnehmen. Selbst eine Trainerzeit von 3 Jahren ist in diesem Verein aktuell utopisch. Solange die internen Ursachen dafuer nicht beseitigt werden, bleibt es dabei.

So wird’s kommen. Aber auch verständlich. Noch ein Jahr mit den Pillendrehern rumbolzen und Carlo beerben.

Wenn nicht Xabi warum nicht Xavi?
Der wird im Sommer frei und kostet keine Ablöse

Nur mal so in den Raum geworfen um mal neuen Namen/Sau durchs Dorf zu treiben 😉

Tim Schoster
Tim hat "Sport-, Medien- und Kommunikationsforschung" im Master an der Deutschen Sporthochschule Köln studiert und arbeitet als PR- und Marketingmanager. Seine Leidenschaft für den FC Bayern besteht seit der Kindheit und man trifft ihn oftmals in der Kurve des Vereins an – ob zuhause, auswärts oder international!