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Die Optionen gehen aus: Wird Zidane jetzt ein Thema beim FC Bayern?

Zinedine Zidane
Foto: IMAGO

Die Suche nach einem neuen Cheftrainer gestaltet sich für den FC Bayern immer schwieriger. Mit Blick auf die jüngste Absagen-Flut gibt es erneut Spekulationen um Zinédine Zidane als kommenden Bayern-Trainer. Die Diskussion um seine Eignung werfen jedoch große Fragen auf.



Die Trainerfrage beim FC Bayern bleibt weiterhin offen und kompliziert. Nach den zahlreichen Absagen in den vergangenen Tagen, richtet sich der Blick möglicherweise auf eine überraschende, aber schwierige Alternative: Zinédine Zidane.

Laut der BILD gibt es jedoch bisher keinen direkten Kontakt zu Zidane. Grund: Die Zweifel an der Kommunikation sind zu groß, da Zidane weder Deutsch spricht noch über ausreichende Englischkenntnisse verfügt. Darüber hinaus wird er nicht als taktischer Guru wahrgenommen, der tiefgreifende Veränderungen herbeiführen möchte. Dies könnte die Verhandlungen und den Integrationsprozess erschweren.

Posten in München “für viele Trainer eine Riesenchance”

Dietmar Hamann, einst Spieler des FC Bayern und jetzt Experte bei Sky, sieht in Zidane dennoch eine Chance für die Bayern: “Wenn die Bayern ihr Gesicht wahren und einigermaßen aus der Sache herauskommen wollen, müssen sie jetzt Zinédine Zidane holen”, betont Hamann. Er fügt hinzu: “Die Verständigung sollte nicht das Problem sein. Die Frage ist, ob er es machen will.”

Zidane, der zuletzt bis Sommer 2021 Trainer bei Real Madrid war, könnte eine stilistische Umstellung für Bayern bedeuten. Seine bevorzugte Formation, das 4-3-3, passt nicht ideal zum aktuellen Kader des FC Bayern. Marcel Desailly, ein ehemaliger Teamkollege Zidanes, äußerte Bedenken gegenüber Sport BILD: “Bayern hat nur wenige Spieler, die zu Zidanes Philosophie passen. Der Verein müsste viel Geld ausgeben, um die Mannschaft zu reparieren und sie an seine Bedürfnisse anzupassen.”

Hamann bleibt dennoch optimistisch: “Am Ende werden die Bayern einen Nachfolger für Tuchel finden, denn der Posten in München bedeutet für viele Trainer eine Riesenchance.”

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Die neuen Spieler sollen/wollen doch sowieso Eberl und Freund holen. Was soll er dann beim Umbruch konkret machen? Zidane muss daraus nur eine Mannschaft formen. Fußballenglisch kann man in zwei Wochen lernen. Zaragoza hat man auch geholt, obwohl er weder Englisch und Deutsch spricht. Das hilft dann auch nix wenn Zidane auf Englisch sprich xd

Und Real Madrid hat er auch träniert da spielen doch auch nicht lauter Franzosen oder ist jetzt Toni Kroos gewechselt.

Er spricht fließend Spanisch, du Bot!

Sprachbarriere?
Der Fußball, den Zidane bei Real hat spielen lassen, basierte ausschließlich auf der individuellen Klasse der Spieler und war trotzdem häufig absolut unansehnlich. Da könnte man auch den Tuchel behalten…

Ja das sehe ich auch so . er hat 3 Jahre auf die Meisterschaft gesch….. und hat mit individueller klasse , viel Glück und mit viel Schiedsrichter und ohne VAR die championsleage geholt . die Titel kann Ihm keiner nehmen ganz klar , er ist auch ne Riesen Persönlichkeit aber rein taktisch jetzt kein überperformer .

zudem darf man auch nicht vergessen welche Spieler er abgeschossen hat , die aber stetig performt haben ( Bale , Isco usw )

Wie kann man sich nur dermaßen blamieren?! Ahnungslose Vollpfosten seid ihr!

Sagt, der der hier nur beleidigen kann…

Du hast null Ahnung von Fußball 🤡🤣🤣

Um allen Spöttern das m.aul zu stopfen, fänd ich Zidane ganz großartig 👍

Aber ich sehe es genauso kommen, dass Zidane wahrscheinlich Probleme hätte sich zu verständigen, auch wenn die Flasche dreesen meint, ein Trainer könne auch non-verbal (mit Morsezeichen per Zwinkern?!) eine Mannschaft führen 😅

Nein für jeden Trainer ist die Sprache das wichtigste Werkzeug in seinem Job.

Es müsste schon ein Wunder passieren, falls Zidane kommt. Er müsste plötzlich bestes Englisch sprechen und auch ein paar Sätze deutsch drauf haben und es auch idealerweise wie ein Alonso komplett verstehen, weil die Kabine halt weiterhin deutsch sprechen wird. Und du solltest als Trainer schon auch die stimmung in der Kabine mitbekommen, sonst scheitern auch die größten Trainer wie Ancelotti.

Eine Mannschaft per Zwinkern führen?
Also doch Didi Hamann…???

Das war jetzt nur als kleiner seitenhieb gemeint, nämlich auf dreesens Aussage bezogen, ein Trainer könne auch non-verbal eine Mannschaft coachen.

Ist natürlich völliger quatsch und ist auch nicht Hauptaussage meines Beitrags

Last edited 19 Tage zuvor by René

Komödienstadel FC Hollywood

Unabhängig von den konkreten Namen ist Eberls Aussage mit der neuen Tür, die sich gerade öffnet sehr geschickt. So kann er den neuen Trainer immer als denjenigen darstellen, den er nach Alonso nehmen wollte.

Genau das habe ich auch gedacht.

ME baut jetzt argumentativ ein kleines Märchen auf: Hätte man beim FCB vor 1 Monat schon gewusst, dass man bei diesem Trainer eine Chance gehabt hätte, dann hätte man diesen von Anfang als 1AAAA-Lösung allen anderen vorgezogen und überhaupt keinen anderen Kandidaten angefragt. Und schon sind wir nicht mehr bei Kandidat 4, sondern beginnen das Zählen wieder bei 1.

Wenn das klappt, wird das zur Vorstellungs-PK dieses Trainers auch genau das Narrativ sein. Er ist die 1A-Lösung, nur wussten wir bis vor einigen Wochen nichts von dieser Option. Wahnsinn, was wir da für eine Gelegenheit geboten bekommen haben.

Sehr geschickt. ME ist eben ein Vollprofi. Stark, wenn er das sogar dem neuen Trainer so verkauft bekommt.

Seine Äußerung bedeutet garantiert nicht, dass Pep nächste Saison wieder Trainer bei uns ist. Jürgen oder wie durch ein Wunder Xabi sind garantiert auch nicht gemeint.

Es ist sicherlich nur das Narrativ, dem man sich bedienen möchte, um – auch trotz der Aussagen von UH – wieder bei Lösung 1 mit dem Zählen anzufangen. Weil Lösung 4 einfach am Ego so mancher Trainerpersönlichkeit kratzen würde.

“das Narrativ, dem man sich bedienen möchte”

Da stellen sich einem ja die Zehennägel auf!! Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod…

warum kann man sowas nicht von Anfang an intern klären, die Medien gehen mir mittlerweile so dermaßen auf den Sack das ich mir vorkomm ich hätte Rührei zwischen den Beinen.

Und noch einmal : Welches Schweinderl, äh Profil, haetten’s denn gerne. Mit Zidane kaeme zumindest etwas Glanz und Gloria zurueck. Etwas mehr jedenfalls als bei Herrn Lope…. Wer?, von dem der Patron vermutlich noch nie etwas gehoert hat Und die Spieler schauen auf ihn, aehnlich wie die von Leverkusen zu Alonso hochschauen und bedingungslos folgen. Leider ist Zidane, von der Sprache abgesehen, kein Fussballlehrer wie Pep und auch Tuchel, sondern eher einer wie Ancelotti. Er duerfte sich eher wenig um die Basics kümmern, die er voraussetzt, mindestens. Ob er die jungen Herren regelmaessig umarmt, was der Pate fordert, weiss ich nicht. Eine gewisse technisch/ spielerische Performance setzt er voraus. Bei solchen Typen, Franz laesst gruessen, ist das auch normal. Technische Ungeschicklichkeiten “verstehen” sie nicht. Wenn wir uns den aktuellen Kader und das Vermoegen etlicher Herren anschauen und mit dem von Real ( seinerzeit) vergleichen, duerfte es eng werden. Ein ” Entwickler” ist er nicht. Das ist uebrigens auch Flick nicht. Wenn sie diesen suchen, bleibt neben Pep, Tuchel nur Alonso als erste Garde. Wenn sie einen von den Spielern anerkannten und bewunderten Entwickler suchen, waeren Pep und Alonso uebrig, weil diese, besonders Letzterer, es ihnen heute noch vormachen kann bzw selbst gezeigt haben. Ein fehlender Aspekt, der z. B. von Klopp nur durch seine sehr spezielle Art kompensiert wird. Eine Art, die nur unter sehr bestimmten Bedingungen greift. Er begeistert. Ist der Impuls verbraucht, wird es schnell schwierig. Ob er junge Spieler, wie es Pep schafft, individuell wirklich besser macht, wuerde ich hinterfragen. Fazit : Herr Eberl sollte abhängig von dem, was er qualitativ dem Neuen zur Verfuegung stellen will und was der dann darf, ein Profil erstellen, das bislang nicht erkennbar ist. Wer dann tatsaechlich kommt, wird man sehen. Ein in sich sehr unterschiedlicher Kader mit vermutlich sehr unterschiedlichen Erwartungen macht es natuerlich nicht einfacher. Falls nur die Hälfte der bisher behandelten Namen stimmt, ist das Profil unklar. Wer nicht weiss, was er ( warum) sucht, findet nicht. Zum Profil gehoeren natuerlich noch ein paar Aspekte mehr. Vor allem das Bauchgefuehl des Patriarchen.

Wie wahr, wie wahr!
Sie wissen nicht was sie suchen – aber das in aller Ruhe!

Ich wäre für Pep Guardiola

Entweder er oder Guardiola

Tim Schoster
Tim hat "Sport-, Medien- und Kommunikationsforschung" im Master an der Deutschen Sporthochschule Köln studiert und arbeitet als PR- und Marketingmanager. Seine Leidenschaft für den FC Bayern besteht seit der Kindheit und man trifft ihn oftmals in der Kurve des Vereins an – ob zuhause, auswärts oder international!