Vor einem Jahr wechselte Tom Bischof von der TSG Hoffenheim zum FC Bayern. Damals kam der flexibel einsetzbare Youngster mit Ablauf seines Vertrags zum Rekordmeister. Nach einer ordentlichen Saison möchte er jetzt voll angreifen.
Und hat sich dafür auch schon einen Plan zurechtgelegt. Bischof spielte in seiner ersten Saison häufig als Linksverteidiger, ist jetzt aber deutlich eher im Mittelfeld eingeplant, wo auch seine Stammposition ist.
Nach einem Jahr der Akklimatisierung sind die Ziele in der zweiten Saison beim FCB jetzt noch größer. Das gab Bischof auch in einem Gespräch mit dem vereinseigenen Mitgliederheft „51“ bekannt.
Bischof plant den Angriff beim FC Bayern
Der 21-Jährige absolvierte die gesamte Vorbereitung im Gegensatz zu den Nationalspielern. Bischof war nicht für die WM nominiert, hatte den Sommer über frei. Das kann sogar ein Vorteil sein. „Ja, klar. Ich habe die lange Pause als Chance gesehen. Ich hatte einen klar abgestimmten Plan mit den Athletiktrainern des FC Bayern und arbeite zusätzlich mit einem Personal Coach – mir war wichtig, dass alle genau wissen, wer was macht“, erklärte der Spieler.

Bischof erklärte weiterhin, wie er im Sommer an seiner Fitness gearbeitet hat: „Ich musste mich im Urlaub schon ein paarmal quälen. Es war intensiv, aber eben nicht einfach nur hart, sondern auch wissenschaftlich gesteuert. Man braucht eine Mischung aus beidem. Sich mal zu quälen und den Schweinehund zu überwinden, tut gut.“
Den Saisonstart mit spannenden Auftaktspielen gegen den BVB und den VfB Stuttgart im Supercup und in der Bundesliga kann Bischof derweil kaum erwarten. „Gemütlich wird es bei uns sowieso nicht, dafür sorgt der Trainer schon. Deshalb ist es gut, dass es direkt losgeht. Ich glaube, jeder Spieler hat lieber Spiele, als ständig nur zu trainieren. Und dass es gleich gegen Dortmund und Stuttgart geht? Finde ich gut! Wir werden bereit sein“, so der 21-Jährige.

