Kompany-Forderung erhört: UEFA ändert Gelbsperren-Regel ab sofort

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Dem FC Bayern München drohte vor den Halbfinalspielen in der Champions League in der letzten Saison der Ausfall mehrerer Spieler wegen drohender Gelbsperren. Vincent Kompany appellierte seinerzeit an die UEFA. Und das offenbar mit Erfolg. 

Denn der europäische Kontinentalverband hat die Regelung für die Gelbsperren mittlerweile angepasst. „Diese Sperren-Regel ist zu aggressiv“, sagte Kompany seinerzeit im April. Der Hintergrund war, dass gleich mehrere Spieler der Bayern das wichtige Spiel gegen PSG hätten verpassen können.


Bislang war es so: Es erfolgte ab der Ligaphase eine automatische Sperre von einem Spiel nach der dritten gelben Karte und anschließend bei jeder weiteren Verwarnung ungerader Zahl. Das bedeutet, dass auch eine dritte gelbe Karte im Viertelfinale, also möglicherweise im 14. Spiel des Wettbewerbs, eine Sperre zur Folge gehabt hätte.

UEFA passt Regel bezüglich Gelbsperren an

Diese Regel wurde nun angepasst. Eine Sperre erfolgt nämlich erst nach der vierten gelben Karte, dann wird erst nach der sechsten Verwarnung wieder für eine Partie gesperrt. Das sorgt zumindest für ein wenig mehr Spielraum für die Spieler.

Vincent Kompany
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Die neue Regelung tritt auch sofort mit der neuen Saison in Kraft. Kurios: Kompany war selbst von der alten Sperren-Regelung betroffen. Er sah gegen Real Madrid (4:3) nämlich selbst seine dritte gelbe Karte und war deswegen für das wichtige Hinspiel gegen PSG in Paris, das Bayern mit 4:5 verlor, gesperrt. Er musste von der Tribüne zuschauen, konnte die Mannschaft während der Partie nicht coachen, was auch wieder für Kritik sorgte.

Auch für die Trainer gilt diese neue Anpassung schon ab der neuen Saison. Diese Änderungen gelten übrigens nicht nur in der königsklasse, sondern gleich für alle drei UEFA-Klub-Wettbewerbe. Damit kommt der Verband allen Klubs entgegen.

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